Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen
KV-Infoplattform

Beilage

zu den Kollektivverträgen
für die
Holzverarbeitende Industrie
und
Sägeindustrie


Lohnordnung und rahmenrechtliche Änderungen
Gültig ab
1. Mai 2011

Kollektivvertrag

Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft Bau - Holz

abgeschlossen zwischen dem Fachverband der Holzindustrie Österreichs einerseits und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Bau-Holz, anderseits.
Artikel III - Rahmenrechtliche Änderungen für den Kollektivvertrag der Sägeindustrie und den Kollektivvertrag der holzverarbeitenden Industrie


Änderung § 18 Entgelt bei Arbeitsverhinderung
(1)  Im § 18 B Ziffer 8 Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter der holzverarbeitenden Industrie und im § 18 B Absatz 6 Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter in der Sägeindustrie lautet die Formulierung wie folgt:
„Lehrlinge erhalten für den ersten Antritt zur Führerscheinprüfung der Klasse B einen Arbeitstag bezahlte Freizeit gewährt.“


Neuer § 16A Anrechnung von Karenzzeiten
(2)  Im Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter der holzverarbeitenden Industrie und im Rahmenkollektivvertrag für Arbeiter in der Sägeindustrie wird ein § 16 A Anrechnung von Karenzzeiten mit folgender Regelung aufgenommen:

„§ 16A Anrechnung von Karenzzeiten“
„Karenzen (Karenzurlaube) innerhalb des Dienstverhältnisses im Sinne des MSchG, EKUG oder VKG werden für die Bemessung der Kündigungsfrist, die Dauer des Krankenentgeltanspruches und die Urlaubsdauer bis zum Höchstausmaß von insgesamt zehn Monaten, soweit Karenzurlaube für das zweite bzw. folgende Lebensjahre des Kindes in Anspruch genommen werden bis zu insgesamt höchstens 22 Monaten angerechnet.
Für die Bemessung der Höhe der Abfertigung und die Voraussetzung der fünfjährigen Dienstzeit gem. § 23a Abs. 3 AngG werden Karenzen (Karenzurlaube) im Sinn des vorigen Absatzes bis zum Höchstausmaß von insgesamt zehn Monaten angerechnet.
Voraussetzung ist eine mindestens dreijährige Dauer des Dienstverhältnisses, wobei Karenzen (Karenzurlaube) im obigen Sinn einzurechnen sind.
Diese Regelung gilt für Karenzurlaube, welche nach dem 1. Mai 2011 beginnen.“

Weiterempfehlen

© 2019 ÖGB | Impressum | Datenschutz