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KV-Infoplattform

Chemische Industrie / Öst. Stickstoffwerke AG / Zusatz

Kollektivvertrag


abgeschlossen zwischen dem Fachverband der chemischen Industrie Österreichs, Wien I, Bauernmarkt 13, und der Gewerkschaft der Chemiearbeiter, Wien VI, Stumpergasse 60, betreffend Regelung der Löhne und Lehrlingsentschädigungen sowie von Zulagen und Vergütungen der in der
ÖSTERREICHISCHE STICKSTOFFWERKE AG
beschäftigten Arbeiter und gewerblichen Lehrlinge.


1. Geltungsbereich
Dieser Kollektivvertrag gilt für alle Arbeiter und Arbeiterinnen sowie für die gewerblichen Lehrlinge der Österreichischen Stickstoffwerke AG einschließlich der derzeitigen Außenbetriebe Leimfabrik Neumarkt und Torfgewinnung Lamprechtshausen sowie der Geschäftsstelle Wien, sofern sie dem Rahmenvertrag für Arbeiter der chemischen Industrie unterliegen.


2. Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen
Die Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden laut beiliegendem Lohntarif neu festgelegt.
Für die im Schichtdienst der Werksfeuerwehr eingesetzten Arbeiter können unter Berücksichtigung ihres Anwesenheitsdienstes zwischen der Österreichische Stickstoffwerke AG und dem Betriebsrat abweichende Stundenlöhne vereinbart werden.


3. Funktionszulagen
Zu ihrem tariflichen Stundenlohn erhalten Vorarbeiter eine Zulage von 15%, Partieführer eine Zulage von 9%. Diese Zulagen gebühren nur für die Dauer der tatsächlichen Ausübung dieser Funktionen.


4. Dienstalterszulagen

Kunsttext
Beilage 1.11.1988
Dienstalterszulagen werden nach den betrieblichen Vereinbarungen vom 14. Februar 1968 und vom 25. Februar 1970 sowie vom 30. September 1988 bezahlt.

Ende


5. Erschwerniszulagen
Für Arbeiten unter besonders ungünstigen Bedingungen in Form von Umweltseinflüssen oder unter erhöhter Gefährdung der Sicherheit werden an die beteiligten Arbeiter Erschwerniszulagen laut betrieblicher Vereinbarung in der jeweils geltenden Fassung gewährt. Voraussetzung für die Zahlung von Erschwerniszulagen ist der ordnungsgemäße Gebrauch der Schutzvorrichtungen.


6. Sozialzulagen

Kunsttext
Beilage 1.6.1993 gilt für Fa. Hafslund Nycomed Pharma AG

Punkt 6. "Sozialzulagen" entfällt für:
die Chemie Linz Gesellschaft m.b.H.,
die Agrolinz Agrarchemikalien Gesellschaft m.b.H.,
die Chemserv Industrie Service Gesellschaft m.b.H.
Sozialzulagen werden an Arbeitnehmer für die nicht erwerbstätige Ehefrau sowie für Kinder, die vom Arbeitnehmer zum überwiegenden Teil unterhalten und erzogen werden, im Ausmaß von je S 65,-- monatlich sowie zur Weihnachtsremuneration (bei Eintritt bzw. Austritt im Laufe des Jahres anteilmäßig) bezahlt. Bei Erkrankung wird die Sozialzulage in dem im Krankenentgelt enthaltenen Ausmaß verrechnet. Für unbezahlte Fehlzeiten wird keine Sozialzulage bezahlt.

Ende


7. Entlohnung von Bereitschaftsdienst
Auf die Entlohnung von Bereitschaftsdienst finden die Bestimmungen des § 10 des Zusatzkollektivvertrages für die Angestellten der chemischen Industrie in der jeweils geltenden Fassung sinngemäß Anwendung.


8. Reiseaufwandsentschädigungen
Die betriebliche Vereinbarung über die Zahlung von Fahrtkostenvergütungen und Außendienstzulagen an Arbeiter ist in ihrer jeweiligen Fassung Bestandteil des Kollektivvertrages.


9. Geltungsbeginn
Dieser Kollektivvertrag tritt am 1. Juli 1971 in Kraft. Mit seinem Inkrafttreten verliert der Kollektivvertrag für Arbeiter der Österreichische Stickstoffwerke AG vom 22. September 1960 in der zuletzt geltenden Fassung seine Wirksamkeit.

Wien, am 1. Dezember 1971


FACHVERBAND DER
GEWERKSCHAFT DER CHEMIEARBEITER CHEMISCHEN INDUSTRIE ÖSTERREICHS
Der Vorsitzende Der Vorsteher
Der Zentralsekretär Der Geschäftsführer

Der Fachsekretär

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