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KV-Infoplattform

Rotes Kreuz Niederösterreich / Anhang / Lohn/ Gehalt

Anhang für das Bundesland Niederösterreich


Dieser Anhang gilt ab 01. 01. 2018 und beinhaltet die landesspezifischen, dem Anhang vorbehaltenen Bestimmungen des Kollektivvertrages, die einen integrierenden Bestandteil desselben bilden.
Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft vida / Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier


1. Verwendungsgruppenschema
1.1.  Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst (VD), Rettungsdienst (RD) und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
a)
Grundlage für die Entlohnung der Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer sind die in § 27 dieses Kollektivvertrages angeführten Verwendungsgruppen und die in dieser Anlage des Kollektivvertrages des ÖRK angeführten Gehaltsstufen.
b)
Jede Arbeitnehmerin bzw. jeder Arbeitnehmer wird nach der Art ihrer/seiner tatsächlichen Arbeitsverwendung und Qualifikation in eine der Verwendungsgruppen eingereiht.
c)
Vordienstzeiten werden gemäß § 30 des allgemeinen Teils dieses Kollektivvertrags angerechnet.
d)
Bei überdurchschnittlicher Leistung bzw. um marktgerechte Entlohnung zu erzielen, kann über Vorschlag bei der Landesgeschäftsführung KV-Überzahlung beantragt werden.
e)
Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer rückt jeweils nach zwei Jahren bis zum Erreichen der höchsten Gehaltsstufe ihrer/seiner Verwendungsgruppe in die nächsthöhere Stufe vor. Stichtag dafür ist das Eintrittsdatum der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers, wobei die Vorrückung zum nächstfolgenden 1. Jänner bzw. 1. Juli erfolgt. Durch eine außerordentliche Höherreihung tritt keine Änderung des Vorrückungstermins ein.
f)
Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber gewährt allen unter diesen Anhang fallenden Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern bei Erreichen des 55. Lebensjahres eine außerordentliche Gehaltsvorrückung um eine Gehaltstufe.
g)
Erfolgt eine Umstufung, aufgrund einer geänderten Dienstverwendung, in eine andere (höhere bzw. niedrigere) Verwendungsgruppe, so bleibt die Gehaltsstufe, sofern die Einstufung gemäß tatsächlich geleisteten Dienstjahren (inkl. angerechneter DJ) vorgenommen wurde, unberührt und erfolgt mindestens linear unter Berücksichtigung von Punkt c, sofern die ursprüngliche Einstufung korrekt vorgenommen wurde.


Verwendungsgruppen für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst
A 1 – Hilfskräfte
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die schematische oder mechanische Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsarbeiten zu bezeichnen sind.
z.B.:
Hilfskräfte in Werkstätte, Haus- und Wäschereinigung, Küche (Essenausgabe, Küchenarbeiten, etc.), Fahrerinnen bzw. Fahrer für Betreuungsfahrten, Hausarbeiter bzw. Hausarbeiterin, usw.
A 2 – Einsatzfahrerinnen bzw. Einsatzfahrer / Rettungssanitäterinnen bzw. Rettungssanitäter / Flüchtlingsbetreuerinnen bzw. Flüchtlingsbetreuer (ohne fachspezifische Ausbildung)
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die einfache, nicht schematische oder mechanische Arbeiten nach gegebenen Richtlinien und Arbeitsanweisungen verrichten.
z.B.:
Einsatzfahrerinnen bzw. Einsatzfahrer Behelfs-Krankentransportwagen (BKTW), Krankentransportwagen (KTW), Rettungstransportwagen (RTW), Sanitäterinnen bzw. Sanitäter KTW, RTW.
A 3 – Notarztwagen (NAW)-Einsatzfahrerinnen bzw. Einsatzfahrer / Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)-Einsatzfahrerinnen bzw. -Einsatzfahrer / Notfallsanitäterinnen bzw. Notfallsanitäter / Dienstführende (als Zusatztätigkeit) / Lehrbeauftragte / Praxisanleiterinnen bzw. Praxisanleiter / Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter 4(SB) / Servicecenter Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter)

4 4 Bezirksstellenverantwortliche werden in FachbereichsleiterInnen bzw. SachbearbeiterInnen bei gleichbleibender Ausbildung vom BV umbenannt.
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen die Arbeit im Rahmen des erteilten Auftrages selbstständig erledigen.
z.B.:
Lehrbeauftragte, BV für Bekleidung, Blutspenden, Fundraising, Gebäude und Grundstücke, Großunfall- und Katastrophen-Wesen, Hygiene, IT & Kommunikationstechnik, KFZ, Medizinproduktegesetz (MPG), Öffentlichkeitsarbeit.

Hat eine Arbeitnehmerin bzw. ein Arbeitnehmer drei oder mehr BV-Funktionen gleichzeitig inne, so erfolgt eine Umstufung in die Verwendungsgruppe A4. Von der Umstufung bleibt eine allfällige vorhandene Funktionszulage unberührt.
A 4 – Dienstführende (als Haupttätigkeit) / 4 Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter für RKT / Ausbildung einer kleinen Dienststelle2

2 Gesamt-Jahreserlös unter € 550.000,- und nicht alle Leistungsbereiche ausgebaut
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die Arbeiten (z.B.: Führungsverantwortung, wirtschaftliche Verantwortung, etc.) selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind.
z.B.:
Teamleiterinnen bzw. Teamleiter Interne und Externe Ausbildung, Jugendreferentinnen bzw. Jugendreferenten, SBNAW/NEF/SNAW, Personal, Veranstaltungen Zivildienstleistende (ZDL)
A 5 – Organisationsleiterinnen bzw. Organisationsleiter (D 5 möglich, wenn überwiegend in der Verwaltung) / Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter für RKT / Ausbildung einer großen Dienststelle3

3 Gesamt-Jahreserlös über € 550.000,- und alle Leistungsbereiche (Verein, GSD – zumindest alle Basisdienstleistungen, RKT, Ausbildung) ausgebaut, NEF Stützpunkt Geschäftsführung und Organisationsleitung, Stützpunkt ohne NEFnur Organisationsleitung 4 Bezirksstellenverantwortliche werden in FachbereichsleiterInnen bzw. SachbearbeiterInnen bei gleichbleibender Ausbildung vom BV umbenannt.
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern beauftragt sind.
A6 – Notärztinnen bzw. Notärzte

.


Verwendungsgruppen für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
B 1/a – Hilfskräfte, Helferinnen bzw. Helfer im sozialpädagogischen Bereich
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die schematische oder mechanische Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsarbeiten zu bezeichnen sind.
z.B.:
Horthelferinnen bzw. Horthelfer, Kinderkrippenhelferinnen bzw. Kinderkrippenhelfer, Reinigungsdienste im extramuralen Bereich, Essenszustelldienste, Fahrtendienst, usw.
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Betreuten Wohnen und Hilfe im Alltag (keine direkte Tätigkeit am Menschen – nur für Unterstützungsleistungen im Umfeld, Besorgungen, Begleitung, Behördenwege,…)
B 1/b – Heimhelferinnen bzw. Heimhelfer

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 2 – Pflegeassistentinnen bzw. Pflegeassistenten, Pflegehelferinnen bzw. Pflegehelfer, Altenfachbetreuerinnen bzw. Altenfachbetreuer und Vergleichbare (Mindestausbildungsdauer bis 1.600 Stunden),

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 3/a – Teamleiterinnen bzw. Teamleiter GSD-Dienstleistungen

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 3/b – Dipl. gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegekoordinatorinnen bzw. Pflegekoordinatoren, Dipl. Sozialbetreuerinnen bzw. Dipl. Sozialbetreuer

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 3/c – Pflegefachassistentinnen bzw. Pflegefachassistenten, Fachsozialbetreuerinnen bzw. Fachsozialbetreuer, Pädagoginnen bzw. Pädagogen, Hortpädagoginnen bzw. Hortpädagogen, Sozialpädagoginnen bzw. Sozialpädagogen, Deutschtrainerinnen bzw. Deutschtrainer

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 4/a – Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter für GSD an einem nicht zertifizierten GSD- Bezirksstellenstützpunkt

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 4/b – Pflegeteamleitung, Leitendes Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, das überwiegend mit Leitungsaufgaben betraut ist
z.B.
Pflegeteamleitung, Dipl. Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 5 – Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter für GSD an einem zertifizierten GSD- Bezirksstellen-Stützpunkt / Bezirkspflegedienstleiterinnen bzw. Bezirkspflegedienstleiter
(bei mindestens 3 nachgeordneten Stützpunkten u./od. mit mindestens 15 Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern in Vollzeitäquivalenten)
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 6 – Landespflegedienstleiterinnen bzw. Landespflegedienstleiter

Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.


Verwendungsgruppen für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst
D. Allgemein – insbesondere Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Büro- und Verwaltungsdienst einschließlich Jugendorganisation sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung

D 1 – Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die einfache (Hilfs-)tätigkeiten, für die keine spezifische Ausbildung erforderlich ist, ausführen.
z.B.:
Bürohilfsdienst, Reinigungsarbeiten, Essensausgabe, Küchenarbeiten (auch RD A1), Lagerarbeiten, Stubenpersonal, Ferialpraktikantinnen bzw. Ferialpraktikanten.
D 2 – Telefonistinnen bzw. Telefonisten, Rezeptionistinnen bzw. Rezeptionisten, Materialverwalterinnen bzw. Materialverwalter

Ausbildung:
einschlägige abgeschlossene Lehr- oder Schulausbildung oder entsprechend gleichwertige praktische Ausbildung, Erfassen der Transportberichte, Schreibarbeiten und Datenerfassung.
D 3 – Verwaltungsmitarbeiterinnen bzw. Verwaltungsmitarbeiter
Angestellte, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen die Arbeit im Rahmen des erteilten Auftrages selbstständig erledigen.
z.B.:
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer mit allgemeinen Verwaltungsaufgaben, Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter, Sekretariatskräfte, Buchhalterinnen bzw. Buchhalter ohne Prüfung, Ein- und Verkäuferinnen bzw. Ein- und Verkäufer, Mitgliederverwaltung, Leistungsverrechnung, Sicherheitsfachkraft, Servicetelefon.
D 4 – Lohn- und Gehaltsverrechnerinnen bzw. -verrechner, Buchhalterinnen bzw. Buchhalter mit Buchhalterprüfung bzw. Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter Vereinsservice einer kleinen4Dienststelle

4 Gesamt-Jahreserlös unter € 550.000,- und nicht alle Leistungsbereiche ausgebaut
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung (z.B.: Führungsverantwortung, wirtschaftliche Verantwortung) bzw. selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind.
D 5 – Referatsleiterinnen bzw. Referatsleiter auf Landesebene, Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter, Organisationsleiterinnen bzw. Organisationsleiter (A 5 möglich, wenn hauptsächlich Fahrdienst)
Fachbereichsleiterinnen bzw. Fachbereichsleiter Vereinsservice einer großen5Dienststelle; Bilanzbuchhalterinnen bzw. Bilanzbuchhalter, Fachreferentinnen bzw. Fachreferenten


5 Gesamt-Jahreserlös über € 550.000,- und alle Leistungsbereiche (Verein, GSD – zumindest alle Basisdienstleistungen, RKT, Ausbildung) ausgebaut
Angestellte, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig und regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern beauftragt sind.
D 6 – Abteilungsleiterinnen bzw. Abteilungsleiter und Stabstellenleiterinnen bzw. Stabsstellenleiter; Bezirksstellengeschäftsführerinnen bzw. Bezirksstellengeschäftsführer über alle Bereiche einer Bezirksstelle bzw. eines Verwaltungsverbundes
Angestellte, die Arbeiten erledigen, die besonders verantwortungsvoll sind, selbständig ausgeführt werden müssen, wozu umfangreiche, überdurchschnittliche Berufskenntnisse und mehrjährige praktische Erfahrung erforderlich sind, sowie mit der regelmäßigen und dauernden verantwortlichen Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen und der Dienstmannschaft beauftragt sind.
D 7 – Mitglieder der Landesgeschäftsführung, Bereichsleiterinnen bzw. Bereichsleiter in der Zentrale einer Landesorganisation



2. Gehaltstabellen
a)
Die Gehälter / Lehrlingsentschädigungen sind am Letzten jedes Monats fällig.
b)
Die Gehälter / Lehrlingsentschädigungen (auch Ist-Gehälter) erhöhen sich um denselben Prozentsatz (zzgl. allfälliger vom Land gewährter Einmalzahlungen) und Wirksamkeitstermin analog dem Gehaltsschema der aktiven Beamten des Landes Niederösterreich.
c)
Im Falle einer Nulllohnrunde kann die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber dennoch, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage, eine für das jeweilige Jahr gültige Einmalzahlung gewähren.
2.1.  Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst
Die folgende Gehaltstabelle gilt für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmermit Eintritt vor 1.6.1999 und Verbleib in diesem Gehaltsschema.

Bezugstabelle
gemäß Entlohnungsschema der aktiven Beamten des Landes NÖ ab 1. Jänner 2018

Gehaltsstufe E D C B A
Dienstklasse I
1 1.409,80 1469,80 1530,10
2 1426,50 1496,90 1566,20
3 1443,10 1524,10 1602,20
4 1459,50 1551,20 1638,50
5 1475,90 1578,40
6 1492,50 1605,10
Dienstklasse II
1 1509,10 1632,40 1674,50 1710,80
2 1525,60 1659,40 1710,80 1755,70
3 1542,10 1686,60 1746,70 1800,90
4 1558,90 1713,60 1782,80 1845,90
5 1575,40 1740,70
6 1591,90 1767,70
Dienstklasse III
1 1608,30 1794,70 1818,70 1891,40
2 1624,90 1821,80 1854,90 1939,60
3 1641,50 1849,20 1891,40 1989,50
4 1658,20 1876,20 1929,90
5 1674,50 1951,90
6 1690,50

Dienstklasse
Gehalts-
stufe
IV V VI VII VIII IX
1 - - 2.983,30 3.605,10 4.827,00 6.828,10
2 - 2.553,00 3.069,30 3.718,70 5.076,10 7.204,00
3 2.032,90 2.639,30 3.154,70 3.831,70 5.325,00 7.579,60
4 2.118,70 2.724,70 3.267,40 4.080,50 5.700,80 7.955,90
5 2.205,40 2.811,00 3.379,60 4.329,40 6.076,20 8.331,60
6 2.292,30 2.897,10 3.492,30 4.580,80 6.452,00 8.707,20
7 2.379,20 2.983,30 3.605,10 4.827,00 6.828,10 -
8 2.466,50 3.069,30 3.718,70 5.076,10 7.204,00 -
9 2.553,00 3.154,70 3.831,70 5.325,00 - -

Zulagen für alle Dienstklassen
Erschwerniszulage bis DKI V: € 164,84
Erschwerniszulage ab DKI VI: € 209,55
Infektionszulage: € 60,67
Computerzulage: € 115,55
Kinderzulage: € 17,00
2.2.  Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst, Rettungsdienst und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst (A), in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B) und im Verwaltungsdienst (D) , die ab dem 01. 06. 1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind.
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle ab 1. Jänner 2017


DJ GST A 1 / D 1 / B 1/a B 1/b A 2 / D 2
1 – 2 1 1.500,00 1.754,92 1.766,77
3 – 4 2 1.521,23 1.780,15 1.795,67
5 – 6 3 1.542,87 1.805,76 1.825,04
7 – 8 4 1.564,78 1.831,88 1.855,06
9 – 10 5 1.587,26 1.858,53 1.885,59
11 – 12 6 1.610,06 1.885,61 1.916,65
13 – 14 7 1.633,29 1.913,29 1.948,47
15 – 16 8 1.657,06 1.941,80 1.981,44
17 – 18 9 1.681,09 1.970,76 2.014,98
19 – 20 10 1.705,64 2.000,26 2.049,12
21 – 22 11 1.730,71 2.030,31 2.083,83
23 – 24 12 1.756,25 2.060,98 2.119,29
25 – 26 13 1.782,09 2.092,10 2.155,38
27 – 28 14 1.808,55 2.123,91 2.192,18
29 – 30 15 1.835,47 2.156,22 2.229,51
31 – 32 16 1.862,90 2.189,18 2.267,68
33 – 34 17 1.890,87 2.222,96 2.306,94
35 – 36 18 1.918,47 2.256,21 2.345,48
37 – 38 19 1.946,17 2.289,57 2.384,20
39 – 40 20 1.973,86 2.322,95 2.422,93
41 – 42 21 2.001,56 2.356,31 2.461,64

DJ GST B 2 A 3 / D 3 / B 3/a B 3/b A 4 / D 4 / B 4/a
1 – 2 1 2.020,02 1.916,81 2.372,66 2.006,98
3 – 4 2 2.048,92 1.948,64 2.404,49 2.041,03
5 – 6 3 2.078,29 1.981,65 2.437,50 2.075,54
7 – 8 4 2.108,31 2.015,18 2.471,03 2.110,85
9 – 10 5 2.138,84 2.049,30 2.505,15 2.146,80
11 – 12 6 2.169,90 2.084,02 2.539,87 2.183,44
13 – 14 7 2.201,72 2.119,50 2.575,35 2.220,65
15 – 16 8 2.234,69 2.155,65 2.611,50 2.258,61
17 – 18 9 2.268,23 2.192,38 2.648,23 2.297,38
19 – 20 10 2.302,37 2.229,71 2.685,56 2.337,39
21 – 22 11 2.337,08 2.267,88 2.723,73 2.378,18
23 – 24 12 2.372,54 2.307,10 2.762,95 2.419,64
25 – 26 13 2.408,63 2.347,23 2.803,08 2.461,77
27 – 28 14 2.445,43 2.388,12 2.843,97 2.504,78
29 – 30 15 2.482,76 2.429,66 2.885,51 2.548,10
31 – 32 16 2.520,93 2.472,17 2.928,02 2.592,32
33 – 34 17 2.560,19 2.515,16 2.971,01 2.637,26
35 – 36 18 2.598,73 2.557,84 3.013,69 2.681,72
37 – 38 19 2.637,45 2.600,59 3.056,44 2.726,31
39 – 40 20 2.676,18 2.643,34 3.099,19 2.770,88
41 – 42 21 2.714,89 2.686,09 3.141,94 2.815,47

DJ GST B 4/b A / B / D 5 B / D 6 A 6 D 7
1 – 2 1 2.462,83 2.364,38 2.951,14 4.671,30 3.548,98
3 – 4 2 2.496,88 2.400,55 3.003,35 4.761,70 3.612,71
5 – 6 3 2.531,39 2.437,28 3.056,44 4.852,20 3.677,72
7 – 8 4 2.566,70 2.474,48 3.110,65 4.942,60 3.743,85
9 – 10 5 2.602,65 2.512,23 3.165,65 5.033,10 3.811,24
11 – 12 6 2.639,29 2.550,32 3.221,98 5.123,50 3.879,78
13 – 14 7 2.676,50 2.589,07 3.279,15 5.214,00 3.949,60
15 – 16 8 2.714,46 2.628,39 3.337,57 5.304,40 4.020,82
17 – 18 9 2.753,23 2.668,29 3.397,38 5.394,90 4.093,20
19 – 20 10 2.793,24 2.708,96 3.458,30 5.485,30 4.167,07
21 – 22 11 2.834,03 2.750,19 3.520,31 5.575,80 4.242,13
23 – 24 12 2.875,49 2.792,02 3.583,57 5.666,20 4.318,87
25 – 26 13 2.917,62 2.834,68 3.647,96 5.756,70 4.396,67
27 – 28 14 2.960,63 2.877,93 3.713,61 5.847,10 4.476,19
29 – 30 15 3.003,95 2.921,93 3.780,24 5.937,60 4.557,06
31 – 32 16 3.048,17 2.966,62 3.848,29 6.028,00 4.639,46
33 – 34 17 3.093,11 3.011,96 3.917,52 6.118,50 4.723,41
35 – 36 18 3.137,57 3.056,85 3.985,97 6.208,90 4.806,32
37 – 38 19 3.182,16 3.101,87 4.054,60 6.299,40 4.889,50
39 – 40 20 3.226,73 3.146,88 4.123,24 6.389,80 4.972,67
41 – 42 21 3.271,32 3.191,90 4.191,89 6.480,30 5.055,85
2.2a  Befristete KV-Überzahlung für Pädagoginnen bzw. Pädagogen bis für diese Mitarbeiterkategorie eine eigene Gehaltstabelle eingearbeitet wird
2017 € 150,- brutto monatlich
2018 Differenz auf Mindestlohntarif (für private Kinderbetreuung)
2.3.  Lehrlingsentschädigung
Lehrjahr Lehrlingsentschädigung ab 1. Jänner 2017
*
1. LJ € 500,42
2. LJ € 688,03
3. LJ € 854,47
4. LJ
*
€ 1.175,89

* Stand 01. 01. 2017 3 Lehrjahre


3. Sonn-, Feiertags- und Nachtdienst (RD & GSD)
a)
Das Wochenende umfasst die Kalendertage Samstag und Sonntag in ihrer Gänze. Das heißt, ein dienstfreies Wochenende beginnt am Samstag um 00 : 00 Uhr und endet am Sonntag 24 : 00 Uhr. Es müssen zumindest zwei ganze, dienstfreie Wochenenden pro Kalendermonat gewährleistet sein. Sind diese nicht gewährleistet, gebührt für Dienstzeiten an solchen Tagen ein Zuschlag von 50%. Sonderregelungen sind im Einvernehmen mit der Landesgeschäftsführung, der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer und dem Betriebsrat möglich.
b)
Feiertage sind grundsätzlich dienstfrei. Im Durchrechnungszeitraum werden Feiertage von Montag – Freitag mit der täglichen Normalarbeitszeit bewertet. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, reduziert sich die Sollarbeitszeit nicht, die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer erhält dafür das Feiertagsentgelt und die tatsächlich geleistete Arbeitszeit abgegolten. Fallen ein oder mehrere Feiertage in den Durchrechnungszeitraum, so sind die Planstunden um die tägliche Normalarbeitszeit pro Feiertag zu vermindern. Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer, die/der an einem Feiertag einen eingeteilten Dienst hat, bekommt außer dem Feiertagsentgelt die am Feiertag geleisteten Stunden mit dem Feiertagsarbeitsentgelt (1:1) abgegolten. Eventuell angefallene Überstunden werden (1:2) abgegolten.
c)
Wird von der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer ein voller Nachtdienst in der Zeit von 22 : 00 Uhr bis 6 : 00 Uhr geleistet, so wird dies mit zusätzlich zwei Stunden Zeitausgleich für diesen Dienst abgegolten. Alternativ können diese zwei Stunden entsprechend dem Grundstundenentgelt der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers finanziell abgegolten werden.


4. Zulagen
4.1.  Kinderzulage
a)
Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer erhält für jedes Kind, für das vom Finanzamt nachweislich Familienbeihilfe bezogen wird und das im gemeinsamen Haushalt lebt, eine Kinderzulage in der Höhe von EUR 17,00 monatlich.
b)
Der Bezug der Kinderzulage ist unabhängig davon, ob die Ehegattin bzw. der Ehegatte bzw. die Lebensgefährtin bzw. der Lebensgefährte eine Kinderzulage bezieht bzw. bezogen hat. Sofern das Kind aus verschiedenen Gründen (z.B.: Scheidung) nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, steht der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer auch dann die Kinderzulage zu, wenn sie/er nachweislich verpflichtet ist, für das Kind Unterhalt zu leisten.
4.2.  Funktionszulagen
a)
Den Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern (z.B.: Notfallsanitäterinnen bzw. Notfallsanitätern [NFS], Verwaltungsarbeitnehmerinnen bzw. -arbeitnehmern), die zusätzlich zu ihrer normalen Tätigkeit noch in einer oder mehrerer SB/BV-Funktionen (BV, Teamleiterin bzw. Teamleiter, Dienstführerin bzw. Dienstführer, Dienstaufsicht, etc) verwendet werden, ist zur Abdeckung von Mehrleistungen, die durch die Qualifikation der Dienstleistungen entstehen, eine Funktionszulage zu gewähren.
b)
Die Höhe der Funktionszulage beträgt pro SB/BV-Funktion 5%, in Summe je Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer aber maximal 15% des Bruttomonatsgehalts (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe plus KV-Überzahlung, Zulagen des alten Gehaltsschemas [Erschwernis-, Infektions-, Computerzulage]). Voraussetzung für die Gewährung einer Funktionszulage ist die erfolgreiche Absolvierung der vorgeschriebenen Ausbildungen im Vorhinein und die tatsächliche Besetzung der Funktion nach Ernennung durch die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber.
c)
Den Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern in leitender Funktion (Verwendungsgruppen 4, 5, 6 und 7; davon ausgenommen B4b) ist zur Abdeckung von Mehrleistungen, die durch die Qualifikation der Dienstleistungen und Dienstbereitschaft entstehen, eine Funktionszulage zu gewähren. Die Höhe der Funktionszulage beträgt maximal 15 % des Bruttomonatsgehalts (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe, plus KV- Überzahlung, Zulagen des alten Gehaltsschemas wie z.B. Erschwernis-, Infektions-, Computerzulage).
d)
Stützpunktleitenden Notärzten ist eine Funktionszulage in der Höhe von 5 % bis max. 15 % von der Gehaltseinstufung der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers zu gewähren.


5. Normalarbeitszeit von Notärztinnen und Notärzten bei besonderen Erholungsmöglichkeiten
Die Betriebsvereinbarung wird gemäß § 5a (1) AZG ermächtigt, unter den dort angeführten Bedingungen (besondere Erholungsmöglichkeiten, arbeitsmedizinische Gutachten) für Notärzte bzw. Notärztinnen dreimal pro Woche eine Ausdehnung der täglichen Normalarbeitszeit auf bis zu 24 Stunden zuzulassen.
Innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 13 Wochen darf dabei die Normalarbeitszeit im Durchschnitt 60 Stunden, in einzelnen Wochen eines Durchrechnungszeitraumes 72 Stunden nicht überschreiten.


6. Überstundenteiler
Für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer gilt: Angeordnete Überstunden, welche über die tägliche Normalarbeitszeit hinausgehen, sind pro Stunde mit dem 173. Teil des Monatsentgeltes (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe einschließlich einer allfällig gewährten Funktionszulage bzw. Rufbereitschaft) und einem Zuschlag von 50 % zu vergüten. Überstunden in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr und Überstunden, die an Sonn- und Feiertagen erbracht werden, sind mit dem 173. Teil des Monatsentgeltes und einem Zuschlag von 100 % zu vergüten.


7. Weitergeltung bestehender Vereinbarungen
Folgende vor Inkrafttreten dieses Kollektivvertrages abgeschlossene Vereinbarungen bleiben im Rahmen der Regelungen des § 40 dieses Kollektivvertrages auch weiterhin gültig:
Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Niederösterreich:
a)
Betriebsvereinbarung für Arbeitnehmer Einsatzdienste und Verwaltungsdienst vom 01. 01. 2017
b)
Betriebsvereinbarung „Anwendung eines elektronischen Zeiterfassungssystems“ vom 01. 12. 2014
c)
Betriebsvereinbarung Datenverarbeitung fahrzeug- und personenbezogener Einsatzdaten vom 01. 09. 2011
d)
Betriebsvereinbarung Kinderbetreuungseinrichtungen vom 01. 09. 2014
e)
Betriebsvereinbarung Mitarbeitervorsorgekasse Rettungsdienst vom 7. 1. 2003
f)
Betriebsvereinbarung Mitarbeitervorsorgekasse Verwaltungsdienst vom 7. 1. 2003
g)
Soziale Zuwendung für Arbeitnehmer, die vor dem 01. 07. 2012 ihr Arbeitsverhältnis begonnen haben, gelten weiter: § 16 BV RD & GSD mit Gültigkeitsdatum 01. 07. 2007 und § 15 BV VD mit Gültigkeitsdatum 01. 01. 2008


8. Rufbereitschaft 1
1 Für Teilzeitkräfte gilt: Die Berechnungsgrundlage ist gleich der Bruttomonatsbezug einer Vollzeitkraft
8.1.  Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst
a)
Diese liegt vor, wenn die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer nach Absolvierung ihrer/seiner Normalarbeitszeit in ihrer/seiner Wohnung oder wo immer sie/er sich gerade befindet, jederzeit erreichbar sein und innerhalb einer von der Dienststelle festzulegenden Zeit einsatzbereit sein muss. Pro Stunde ist die Rufbereitschaft mit 2 von 1.000 des Bruttomonatsbezuges zu vergüten. An Sonn- und Feiertagen ist die Rufbereitschaft pro Stunde mit 2,5 von 1.000 des Bruttomonatsbezuges zu vergüten.
b)
Die Rufbereitschaft darf bis zu 30 Tage pro Quartal vereinbart werden. Leistet die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer während der Rufbereitschaft Arbeiten, darf die Tageshöchstarbeitszeit dadurch nicht überschritten werden.
c)
Wird von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer während der Rufbereitschaft eine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht, so richtet sich die Vergütung nach diesem Anhang, wobei die Fahrt von der Wohnung zur Dienststelle und von der Dienststelle zur Wohnung in die Dienstzeit eingerechnet wird (angefangene 25 Kilometer = ½ Stunde). Sollte der Fall eintreten, dass die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer während ihrer/seiner wöchentlichen Ruhezeit im Rahmen der Rufbereitschaft eine tatsächliche Arbeitsleistung erbringt, gelten die einschlägigen Bestimmungen des Arbeitsruhegesetzes.
d)
Anstelle der vorgenannten Vergütung für die Rufbereitschaft kann eine Pauschale vereinbart werden.
8.2.  Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
a)
Diese liegt vor, wenn die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer nach Absolvierung ihrer/seiner Normalarbeitszeit in ihrer/seiner Wohnung oder wo immer sie/er sich gerade befindet, jederzeit erreichbar sein und innerhalb einer von der Dienststelle festzulegenden Zeit einsatzbereit sein muss. Die Rufbereitschaft ist im Vorhinein zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber und Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer zu vereinbaren und im Dienstplan entsprechend zu berücksichtigen. Pro Stunde ist die Rufbereitschaft im Rettungsdienst und GSD (Fahrdienst) mit 1 von 1.000 des Bruttomonatsbezuges zu vergüten. An Sonn- und Feiertagen ist die Rufbereitschaft im Rettungsdienst und GSD (Fahrdienst) pro Stunde mit 2 von 1.000 des Bruttomonatsbezuges zu vergüten. Die Rufbereitschaft im Rahmen der Dienstaufsicht wird pro Stunde mit 2 von 1.000 des Bruttomonatsbezuges vergütet. An Sonn- und Feiertagen ist die Rufbereitschaft im Rahmen der Dienstaufsicht pro Stunde mit 2,5 von 1.000 des Bruttomonatsbezuges zu vergüten.
b)
Die Rufbereitschaft darf bis zu 30 Tage pro Quartal innerhalb dieses Zeitraumes an maximal drei ganzen Wochenenden (Samstag und Sonntag), vereinbart werden. Leistet die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer während der Rufbereitschaft Arbeiten, darf die Tageshöchstarbeitszeit von zwölf Stunden nicht überschritten werden.
c)
Wird von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer während der Rufbereitschaft eine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht, so richtet sich die Vergütung nach diesem Anhang, wobei die Fahrt von der Wohnung zur Dienststelle und von der Dienststelle zur Wohnung in die Dienstzeit eingerechnet wird (angefangene 25 Kilometer = ½ Stunde). Sollte der Fall eintreten, dass die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer während ihrer/seiner wöchentlichen Ruhezeit im Rahmen der Rufbereitschaft eine tatsächliche Arbeitsleistung erbringt, gelten die einschlägigen Bestimmungen des Arbeitsruhegesetzes.
d)
Anstelle der vorgenannten Vergütung für die Rufbereitschaft kann ebenfalls eine Pauschale vereinbart werden.


9. Dienstreisen
Für Dienstreisen gebühren Entschädigungen nach der derzeitigen Reisegebührenordnung des Bundes:
DIÄTENSÄTZE
über 3 Std. (4/12) 8,80
über 4 Std. (5/12) 11,00
über 5 Std. (6/12) 13,20
über 6 Std. (7/12) 15,40
über 7 Std. (8/12) 17,60
über 8 Std. (9/12) 19,80
über 9 Std. (10/12) 22,00
über 10 Std. (11/12) 24,20
über 11 Std. (12/12) 26,40


10. Aufwandsentschädigung
Dienstleistungen der Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rahmen eines Rettungs- oder Krankentransportes außerhalb des jeweiligen Bezirksstellenrayons – für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer des Büros einer Landesorganisation gilt der Dienstort der Landesorganisation - werden laut § 26 EStG berechnet. Als Höchstbetrag ist jener anzunehmen, der nach den jeweils gültigen Regeln maximal steuer- bzw. sozialversicherungsfrei möglich ist.
a)
Bei Abwesenheit gelten nachstehende Regelungen:
7 – 9 Stunden 7/12 des jeweiligen Tagsatzes
9 – 10 Stunden 10/12 des jeweiligen Tagsatzes
10 – 11 Stunden 11/12 des jeweiligen Tagsatzes
11 – 24 Stunden 12/12 des jeweiligen Tagsatzes
b)
Diese Aufwandsentschädigungen sind von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer bei ihrer/ seiner zuständigen Dienststelle schriftlich geltend zu machen.


11. Dienstreiseregelungen
Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer erklärt sich dazu bereit, für eine allfällige Reisetätigkeit ein eigenes Kraftfahrzeug (Kfz) zu benutzen soweit kein Dienstfahrzeug zur Verfügung steht und gegenüber der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber keinen Anspruch auf Zurverfügungstellung eines Kfz zu stellen. Die der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer durch die Zurverfügungstellung des Kfz entstehenden Aufwendungen werden von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber in Form von Kilometergeld in Höhe des amtlichen Satzes von derzeit € 0,42 abgegolten. Darüber hinausgehende Ansprüche der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers aus der Zurverfügungstellung des Kfz bestehen nicht. Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer verpflichtet sich zur Führung von Fahrtaufzeichnungen, die sie/er der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber nach Beendigung der Dienstfahrt, spätestens jedoch in gesammelter Form am Monatsende, unaufgefordert vorlegen wird. Ansprüche auf Aufwandsersatz in diesem Sinne hat die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer bei sonstigem Verfall innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der Dienstfahrt schriftlich bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber geltend zu machen. Aufwendungen, die der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer auf Grund der Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels entstehen, werden von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber nach Vorlage der Belege (Fahrkarten) ersetzt.

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