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KV-Infoplattform

Raiffeisen Ware Austria / Kurzübersicht

KV-Kurzübersicht

Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft PRO-GE


ArbeiterInnen/Angestellte
ArbeiterInnen


Geltungsbereich
Österreich


Geltungsbeginn
01.01.2017


Ergebnisse der letzten Verhandlungen
  • Erhöhung der KV-Löhne um 1,33 %, aufgerundet auf volle Euro
  • Überzahlungen bleiben in ihrer betragsmäßigen Höhe aufrecht
  • Erhöhung der Mittagsdiät auf € 9,15
  • Erhöhung der Zulagen gemäß § 9


Mindestlohn/Mindestgehalt
€ 1.533,00


Zulagen
  • Zehrgeld für erhöhte Auslagen für Mittags- bzw. Abendessen für das Fahrpersonal
  • Zehrgeld für Fahrten, die bis nach 21 Uhr andauern
  • Zehrgeld für Fahrten, die vor 5 Uhr beginnen und 6 Stunden andauern
  • Mittagsdiät für Dienstleistungen außerhalb der ständigen Dienststelle
  • 20 % Zulage bei Arbeiten in der praktischen Schädlingsbekämpfung, beim Beizen von Saatgut und für die Reinigung von Silozellen und Elevatorgruben


Arbeitszeit
Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt 38,5 Stunden.
Überstundenzuschläge:
  • Für die Überstunde gebührt ein Zuschlag von 50 % zum Normalstundenlohn.
  • Für Leistungen an einem Feiertag, die während der fiktiven Normalarbeitszeit dieses Tages erbracht werden, gebühren 200 % des Normalstundenlohnes.
  • Für weitere Feiertagsstunden gebührt der Grundstundenlohn mit 100 % Zuschlag.
  • Bei Dienstleistungen bei Nacht, mit Ausnahme der Schichtarbeit und bei Dienstleistungen an Sonntagen gebührt ein Aufschlag von 100 % auf den Stundenlohn.
  • Bei Schichtarbeit gebührt für die Nachtarbeit ein Zuschlag von 25 % pro Nachtschicht.


Kündigungsfristen
Dienstverhältnisse, die auf unbestimmte Zeit eingegangen sind, können beiderseits vierzehntägig zum Monatsende gekündigt werden. Nach einem Jahr erhöht sich die Kündigungsfrist auf 1 Monat, nach Ablauf von fünf Jahren auf 2 Monate, nach Ablauf von 15 Jahren auf 3 Monate und nach Ablauf von 20 Jahren auf 5 Monate.


Achtung: Verfall von Ansprüchen
Alle aus dem Dienstverhältnis entstandenen Ansprüche jeder Art müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von sechs Monaten nach Entstehen des Anspruchs geltend gemacht werden. Überstundenansprüche aus dem Dienstverhältnis müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit geltend gemacht werden.


Weitere sozialpolitische Errungenschaften
z. B.
Karenzen im bestehenden Dienstverhältnis, die aus Anlass der Geburt des ersten Kindes in Anspruch genommen werden, sind für die Bemessung des Urlaubsausmaßes anzurechnen. Arbeitsjubiläum, Entgelt bei Dienstverhinderungen, Freizeit der Dienstnehmer mit eigener Wirtschaft, Arbeitskleidung, Schutzkleidung.

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