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KV-Infoplattform

Hotel- Gastgewerbe / Übereinkommen / Beilage / Lohn/Gehalt

ÜBEREINKOMMEN

Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft vida

Der Fachverband Gastronomie und der Fachverband Hotellerie einerseits und die Gewerkschaft vida andererseits vereinbaren mit Gültigkeit ab 01.05.2019 nachfolgende Erhöhung der kollektivvertraglichen Löhne, der kollektivvertraglichen Lehrlingsentschädigungen und Zulagen für Arbeiterinnen und Arbeiter im Hotel- und Gastgewerbe:


1. Lohnordnung
Die Kollektivvertragslöhne betragen ab 1. Mai 2019:
Kaffeehäuser und Hotellerie Wien
Lohngruppe 1: 2.100,00 Euro
Lohngruppe 2: 1.930,00 Euro
Lohngruppe 3 1.750,00 Euro
Lohngruppe 4: 1.600,00 Euro
Lohngruppe 5: 1.540,00 Euro
Gastronomie Wien und Steiermark
(siehe Anhang 1 für Steiermark)
Lohngruppe 1: 1.920,00 Euro
Lohngruppe 2: 1.720,00 Euro
Lohngruppe 3 1.650,00 Euro
Lohngruppe 4: 1.600,00 Euro
Lohngruppe 5: 1.540,00 Euro
Die Lohngruppe 3b wird mit diesem Abschluss gestrichen.
Burgenland
(siehe Anhang 2)
Lohngruppe 1: 2.060,00 Euro
Lohngruppe 2: 1.880,00 Euro
Lohngruppe 3: 1.705,00 Euro
Lohngruppe 4: 1.600,00 Euro
Lohngruppe 5: 1.540,00 Euro
Die Lohngruppe 3b wird mit diesem Abschluss gestrichen.
Niederösterreich
Lohngruppe 1: 2.060,00 Euro
Lohngruppe 2: 1.880,00 Euro
Lohngruppe 3: 1.730,00 Euro
Lohngruppe 4: 1.600,00 Euro
Lohngruppe 5: 1.540,00 Euro
Oberösterreich
(siehe Anhang 3):
Lohngruppe 1a: 2.100,00 Euro
Lohngruppe 1b: 2.060,00 Euro
Lohngruppe 2a: 1.930,00 Euro
Lohngruppe 2b: 1.880,00 Euro
Lohngruppe 3: 1.730,00 Euro
Lohngruppe 4: 1.600,00 Euro
Lohngruppe 5: 1.540,00 Euro

Die Lohngruppe 3b wird mit diesem Abschluss gestrichen.
Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg (siehe Anhang 4 für Salzburg, Anhang 5 für Tirol und Anhang 6 für Vorarlberg)
Lohngruppe 1: 2.050,00 Euro
Lohngruppe 2a: 1.840,00 Euro
Lohngruppe 2b: 1.760,00 Euro
Lohngruppe 3a: 1.650,00 Euro
Lohngruppe 4: 1.600,00 Euro
Lohngruppe 5: 1.540,00 Euro


2.
Der sich aufgrund dieser Erhöhungen ergebene rechnerische Durchschnittswert aller Lohnerhöhungen in allen Bundesländern beträgt 2,76 %.


3.
Anhebung der Löhne in den bestehenden gemischten Lohnsystemen (siehe Anhänge 1, 5 und 6)
Ab 1. Mai 2019 werden die kollektivvertraglichen Mindestlöhne im bestehenden gemischten Lohnsystem der Bundesländer Steiermark, Tirol und Vorarlberg von 1.500,- Euro auf 1.540,- Euro erhöht.
Alle anderen Kollektivvertragslöhne werden um 2, 76 % erhöht, jedoch mindestens auf Euro 1.540,-. Die sich ergebenden Beträge werden kaufmännisch auf volle Euro gerundet.


4.
Ab 1. Mai 2019 betragen die Lehrlingsentschädigungen wie folgt:
im 1. Lehrjahr € 760,00
im 2. Lehrjahr € 860,00
im 3. Lehrjahr € 980,00
im 4. Lehrjahr € 1.075,00


5.
Der Nachtarbeitszuschlag erhöht sich um 1 Euro auf 23,00 Euro.


6.
Die Fremdsprachenzulage erhöht sich um 50 Cent auf 31,50 Euro.


7.


8. Rahmenkollektivvertragsänderungen:
Nachstehende Punkte wurden bereits im Sommer 2017 als Sozialpartnervereinbarung unterschrieben und soll mit diesem Abschluss dargestellt werden.
a.  Karenzanrechnung
  • a.
    Karenzen nach dem MSchG/VGK, die ab dem 1.5.2019 beginnen, werden im Ausmaß von insgesamt höchstens 24 Monaten auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche bzw. Anwartschaftszeiten aus dem Dienstverhältnis unter Einrechnung aller gesetzlich anrechenbaren Karenzzeiten(§ 15f MSchG und § 7c VKG) angerechnet.
  • b.
    Zeiten für Pflegekarenzen (§ 14c AVRAG), die ab dem 1.5.2019 beginnen, werden im Ausmaß von insgesamt höchstens 3 Monaten auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche bzw. Anwartschaftszeiten aus dem Dienstverhältnis angerechnet.
  • c.
    Zeiten der Sterbebegleitung naher Angehöriger oder Begleitung schwerstkranker Kinder nach den§§ 14 a und b AVRAG, die ab dem 1.5.2019 beginnen, werden im Ausmaß von insgesamt höchstens 6 Monaten auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche bzw. Anwartschaftszeiten aus dem Dienstverhältnis anrechnet.
Nachstehende Punkte verschieben sich entsprechend
b.  Redaktionelle Anpassungen:
  • Punkt 2 a. Ergänzung nach ... innerhalb der in lit. b um den Wortlaut „und c" Ersetzen statt mindestens eine neu „zwei" Wochen
  • Punkt 2 h. wird nachstehender Satz ergänzt: Weiters gelten die Bestimmungen des§ 12 Abs. 2a und b AZG.
  • Punkt 2 i. wird gestrichen.
  • Punkt 2 j. wird zu 2 i.
  • Punkt 5 a. streichen des 3. und 4. Satzes (In Zeiten erhöhten Arbeitsbedarfes ... nicht überschreiten.)
  • Punkt 7 d Abs. 2 Abänderung des Verweises auf§ 33 Abs. 3 ASVG.
  • Punkt 8 g Abänderung des Verweises auf§ 33 Abs. 3 ASVG.
  • Punkt 25 wird gestrichen, nachfolgende Punkte werden entsprechend um nummeriert.
  • Punkt 26 lit. a. Geltungsbereich: ersetzen des Wortes „insbesondere" durch ,,und"
  • lit. b. 2. Nachstehender Satz wird neu hinzugefügt: Es kann jeweils eine/ein Expertin/Experte ohne Stimmrecht beigezogen werden.
  • lit. f. Veröffentlichung: neue Textierung: Bei einstimmigen Entscheidungen über die Auslegung dieses Kollektivvertrages wird das Ergebnis veröffentlicht bzw. die entsprechende Klarstellung im Kollektivvertrag umgesetzt und neu hinterlegt. Entscheidungen über die Einstufung werden nur den Betroffenen Parteien zur Kenntnis gebracht, auf Grund des Datenschutzes jedoch nicht veröffentlicht.
  • lit i. Außerkrafttreten: wird gestrichen.


9.

Umgang mit Festlöhnern in bestehenden Dienstverhältnissen, mit denen eine fixe Überzahlung im Dienstvertrag ausdrücklich vereinbart ist:
Für die Ermittlung des neuen Ist-Lohnes ist die Einstufung aus dem gemischten Lohnsystem heranzuziehen bzw. der ausgewiesene Prozentsatz aus Punkt 2 dieser Vereinbarung für die Erhöhung anzuwenden.


10.

Für die Weiterentwicklung des Rahmenkollektivvertrages wurde der 10. Juli von 10:00 bis 15:00 Uhr in der WKO vereinbart



Wien, am 26. April 2019
Fachverband Gastronomie
Mario Pulker Dr. Thomas Wolf
Obmann Geschäftsführer
Fachverband Hotellerie
Mag. Susanne Kraus-Winkler Mag. Manfred Katenschlager
Obfrau Geschäftsführer
Für die Gewerkschaft vida
1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1
Roman Hebenstreit Bernd Brandstetter
Vorsitzender Bundesgeschäftsführer
Berend Tusch Andreas Gollner
Fachbereichsvorsitzender Fachbereichssekretär

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