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KV-Infoplattform

Beilage

zum Kollektivvertrag für das
holz- und kunststoffverarbeitende Gewerbe Österreichs

Rahmenrechtliche Änderungen
und Lohnordnungen

gültig
ab 1. Mai 2015

KOLLEKTIVVERTRAG

Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft Bau-Holz

abgeschlossen zwischen der
Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe,
Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner,
Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter,
Bundesinnung der Kunsthandwerke,
einerseits und dem
Österreichischen Gewerkschaftsbund,
Gewerkschaft Bau-Holz, andererseits.


Artikel I – Geltungsbereich
1.  Räumlich:
Für das Gebiet der Republik Österreich.
2.  Fachlich:
Für alle Mitgliedsbetriebe der
Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe,
Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner: (ausgenommen Betriebe, die seit 1.1.2000 Mitglieder der Bundesinnung der Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer sowie der Wagner (seit 11.6.2010 Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner) sind und über eine Gewerbeberechtigung für die Ausübung des Spenglerhandwerks ("Karosseriespengler") oder des Lackiererhandwerks (“Karosserielackierer") verfügen),
Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter,
Bundesinnung der Kunsthandwerke, die der Berufsgruppe der Musikinstrumentenerzeuger angehören.
3.  Persönlich:
Für alle in diesen Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, einschließlich der Lehrlinge (mit Ausnahme der kaufmännischen Lehrlinge).


Artikel II – Lohnordnung
für das Tischlergewerbe (Bundesinnung der Tischler und Holzgestaltenden Gewerbe, Berufsgruppe der Tischler) (LOHNGRUPPEN, LOHNSCHEMA)

Die letztgültigen kollektivvertraglichen Stundenlöhne und die Lehrlingsentschädigungssätze werden ab 1. Mai 2015 erhöht und im Artikel II B neu festgesetzt.
A. LOHNGRUPPEN
einschließlich zusätzlicher Bestimmungen zu der Lohnordnung für das Tischlergewerbe.
Lohnordnung für das Tischlergewerbe
Lohngruppen: Allgemein
I. Spezialfacharbeiter nach dem 3. Jahr nach der Auslehre sind jene Facharbeiter, deren Kenntnisse und Fähigkeiten merklich über denen der Facharbeiter der Lohngruppe II liegen und die aus diesem Grunde als besonders qualifizierte Arbeiter verwendet werden, mit 3 Jahren Praxis.
II. Facharbeiter nach dem 2. Jahr nach der Auslehre sind Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung, welche 2 Jahre Praxis nachweisen können.
III. Facharbeiter nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, mit 1 Jahr Praxis.
IV. Facharbeiter im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, ohne Nachweis einer Praxis.
V. Hilfsarbeiter, Portiere und Nachtwächter
Lohngruppen: Für Absolventen des Lehrberufes “Tischlereitechnik”
Ia. Tischlereitechniker
Facharbeiter mit positiv abgelegter Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf „Tischlereitechnik“, mit 2 Jahren einschlägiger Praxis.
IIa. Tischlereitechniker nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung im Lehrberuf „Tischlereitechnik“, welche 1 Jahr einschlägige Praxis nachweisen können.
IIIa. Tischlereitechniker im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie IIa, ohne Nachweis einer Praxis.
Zusätzliche Bestimmungen zu der Lohnordnung für das Tischlergewerbe
1.  Selbständige Maschinenarbeiter
(das sind Arbeitnehmer, die nachweisbar ein Jahr an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt waren, die Schneidewerkzeuge schleifen und einsetzen, die Maschinen einstellen, instand halten, kleine Fehler beheben und in angemessener Zeit nach fachlichen Regeln die an den Maschinen vorkommenden Arbeiten selbständig ausführen können) werden je nach Qualifikation in die Lohngruppe I bis III eingestuft. Es wird einvernehmlich festgestellt, dass sich das Wort "können" in der Definition des selbständigen Maschinenarbeiters nicht nur auf den letzten Halbsatz, sondern auf sämtliche in der Klammer angeführten Merkmale bezieht. Für Maschinenarbeiter findet die Zeitfestsetzung der Lohngruppen II und III keine Anwendung.
Frauen, deren Leistung der der männlichen Facharbeiter entspricht, erhalten den betreffenden Männerlohn.
2.  Lehrlinge
a)
Kleiderpauschale für Lehrlinge
Soweit in einzelnen Betrieben Lehrlingen eine Kleiderpauschale gewährt worden ist, bleibt diese weiterhin aufrecht.
b)
Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 20. Lebensjahres beginnen, sowie Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach der Wehr- oder Zivildienstleistung fortsetzen, erhalten bis zum Ende des 3. Lehrjahres die Lehrlingsentschädigung des 3. Lehrjahres.
3.  Praktikanten
a)
Pflichtpraktikanten
Pflichtpraktikanten sind Schüler und Studenten, die eine im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit verrichten müssen.
Bei erstmaliger Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant gebührt eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Bei Vorlage eines Nachweises für ein bereits absolviertes Pflichtpraktikum gebührt bei jeder weiteren Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr pro Monat.
b)
Ferialarbeitnehmer
Ferialarbeitnehmer sind Schüler und Studenten, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden.
Ferialarbeitnehmern gebührt ein Lohn in Höhe von 65% der Lohngruppe IV der jeweils geltenden Lohnordnung.
B. LOHNSCHEMA
Kollektivvertragliche Stundenlöhne im Tischlergewerbe
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
Lohngruppen: Allgemein
I. 11,10
II. 10,61
III. 9,70
IV. 9,52
V. 9,40
Lohngruppen: Für Absolventen des Lehrberufes Tischlereitechnik
Ia. 11,27
IIa. 10,62
IIIa. 9,71
Kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigungssätze pro Monat:
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
im 1. Lehrjahr 577,36
im 2. Lehrjahr 727,23
im 3. Lehrjahr 853,34
im 4. Lehrjahr 961,33
Für Lehrlinge des Lehrberufes “Tischlereitechnik”
im 1. Lehrjahr 577,36
im 2. Lehrjahr 727,23
im 3. Lehrjahr 1.101,03
im 4. Lehrjahr 1.387,62


Artikel III – Lohnordnung
für das Holzgestaltende Gewerbe (Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe, Berufszweige der Holzgestaltenden Gewerbe) (LOHNGRUPPEN, LOHNSCHEMA)

Die letztgültigen kollektivvertraglichen Stundenlöhne und die Lehrlingsentschädigungssätze werden ab 1. Mai 2015 erhöht und im Artikel III B neu festgesetzt.
A. LOHNGRUPPEN
einschließlich zusätzlicher Bestimmungen zu der Lohnordnung für das Holzgestaltende Gewerbe.
Lohnordnung für das Holzgestaltende Gewerbe
Lohngruppen
I. Spezialfacharbeiter nach dem 3. Jahr nach der Auslehre sind jene Facharbeiter mit abgelegter Lehrabschlussprüfung, deren Kenntnisse und Fähigkeiten merklich über denen der Facharbeiter der Lohngruppe II liegen und die aus diesem Grunde als besonders qualifizierte Arbeiter verwendet werden, mit 3 Jahren Praxis.
II. Facharbeiter nach dem 2. Jahr nach der Auslehre sind Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung, welche 2 Jahre Praxis nachweisen können.
III. Facharbeiter nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, mit 1 Jahr Praxis.
IV. Facharbeiter im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, ohne Nachweis einer Praxis.
V. Hilfsarbeiter.
Zusätzliche Bestimmungen zu der Lohnordnung für das Holzgestaltende Gewerbe
1.  Selbständige Maschinenarbeiter
(das sind Arbeitnehmer, die nachweisbar ein Jahr an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt waren, die Schneidewerkzeuge schleifen und einsetzen, die Maschinen einstellen, instand halten, kleine Fehler beheben und in angemessener Zeit nach fachlichen Regeln die an den Maschinen vorkommenden Arbeiten selbständig ausführen können) werden je nach Qualifikation in die Lohngruppe I bis III eingestuft. Es wird einvernehmlich festgestellt, dass sich das Wort "können" in der Definition des selbständigen Maschinenarbeiters nicht nur auf den letzten Halbsatz, sondern auf sämtliche in der Klammer angeführten Merkmale bezieht. Für Maschinenarbeiter findet die Zeitfestsetzung der Lohngruppen II und III keine Anwendung.
Frauen, deren Leistung der der männlichen Facharbeiter entspricht, erhalten den betreffenden Männerlohn.
2.  Lehrlinge
a)
Kleiderpauschale für Lehrlinge
Soweit in einzelnen Betrieben Lehrlingen eine Kleiderpauschale gewährt worden ist, bleibt diese weiterhin aufrecht.
b)
Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 20. Lebensjahres beginnen, sowie Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach der Wehr- oder Zivildienstleistung fortsetzen, erhalten bis zum Ende des 3. Lehrjahres die Lehrlingsentschädigung des 3. Lehrjahres.
3.  Praktikanten
a)
Pflichtpraktikanten
Pflichtpraktikanten sind Schüler und Studenten, die eine im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit verrichten müssen.
Bei erstmaliger Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant gebührt eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Bei Vorlage eines Nachweises für ein bereits absolviertes Pflichtpraktikum gebührt bei jeder weiteren Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr pro Monat.
b)
Ferialarbeitnehmer
Ferialarbeitnehmer sind Schüler und Studenten, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden. Ferialarbeitnehmern gebührt ein Lohn in Höhe von 65% der Lohngruppe IV der jeweils geltenden Lohnordnung.
B. LOHNSCHEMA
Kollektivvertragliche Stundenlöhne für das Holzgestaltende Gewerbe
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
Lohngruppen:
I. 9,70
II. 8,96
III. 8,14
IV. 7,91
V. 7,84
Kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigungssätze pro Monat:
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
im 1. Lehrjahr 548,27
im 2. Lehrjahr 690,35
im 3. Lehrjahr 817,09
im 4. Lehrjahr 878,31


Artikel IV – Lohnordnung
für Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner (LOHNGRUPPEN, LOHNSCHEMA)

Die letztgültigen kollektivvertraglichen Stundenlöhne und die Lehrlingsentschädigungssätze werden ab 1. Mai 2015 erhöht und im Artikel IV B neu festgesetzt.
A. LOHNGRUPPEN
einschließlich zusätzlicher Bestimmungen zu der Lohnordnung für Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner.
Lohnordnung für Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner
Lohngruppen
I.
Spezialfacharbeiter nach dem 3. Jahr nach der Auslehre
sind jene Facharbeiter, deren Kenntnisse und Fähigkeiten merklich über denen der Facharbeiter der Lohngruppe II liegen und die aus diesem Grunde als besonders qualifizierte Arbeiter verwendet werden, mit 3 Jahren Praxis.
II.
Facharbeiter nach dem 2. Jahr nach der Auslehre
sind Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung, welche 2 Jahre Praxis nachweisen können.
III.
Facharbeiter nach dem 1. Jahr nach der Auslehre

Sinngemäß wie II, mit 1 Jahr Praxis.
IV.
Facharbeiter im 1. Jahr nach der Auslehre

Sinngemäß wie II, ohne Nachweis einer Praxis.
V.
Hilfsarbeiter, Portiere und Nachtwächter.
Zusätzliche Bestimmungen zu der Lohnordnung für Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner
1.  Selbständige Maschinenarbeiter
(das sind Arbeitnehmer, die nachweisbar ein Jahr an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt waren, die Schneidewerkzeuge schleifen und einsetzen, die Maschinen einstellen, instand halten, kleine Fehler beheben und in angemessener Zeit nach fachlichen Regeln die an den Maschinen vorkommenden Arbeiten selbständig ausführen können) werden je nach Qualifikation in die Lohngruppe I bis III eingestuft. Es wird einvernehmlich festgestellt, dass sich das Wort "können" in der Definition des selbständigen Maschinenarbeiters nicht nur auf den letzten Halbsatz, sondern auf sämtliche in der Klammer angeführten Merkmale bezieht. Für Maschinenarbeiter findet die Zeitfestsetzung der Lohngruppen II und III keine Anwendung.
2.  Lehrlinge
a)
Kleiderpauschale für Lehrlinge
Soweit in einzelnen Betrieben Lehrlingen eine Kleiderpauschale gewährt worden ist, bleibt diese weiterhin aufrecht.
b)
Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 20. Lebensjahres beginnen, sowie Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach der Wehr- oder Zivildienstleistung fortsetzen, erhalten bis zum Ende des 3. Lehrjahres die Lehrlingsentschädigung des 3. Lehrjahres.
3.  Praktikanten
a)
Pflichtpraktikanten
Pflichtpraktikanten sind Schüler und Studenten, die eine im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit verrichten müssen.
Bei erstmaliger Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant gebührt eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Bei Vorlage eines Nachweises für ein bereits absolviertes Pflichtpraktikum gebührt bei jeder weiteren Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr pro Monat.
b)
Ferialarbeitnehmer
Ferialarbeitnehmer sind Schüler und Studenten, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden. Ferialarbeitnehmern gebührt ein Lohn in Höhe von 65% der Lohngruppe IV der jeweils geltenden Lohnordnung.
B. LOHNSCHEMA
Kollektivvertragliche Stundenlöhne für Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
Lohngruppen:
I. 10,99
II. 10,50
III. 9,58
IV. 9,26
V. 9,26
Kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigungssätze pro Monat:
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
im 1. Lehrjahr 548,30
im 2. Lehrjahr 704,24
im 3. Lehrjahr 853,01
im 4. Lehrjahr 959,52


Artikel V – Lohnordnung
für das kunststoffverarbeitende Gewerbe (LOHNGRUPPEN, LOHNSCHEMA)

Die letztgültigen kollektivvertraglichen Stundenlöhne und die Lehrlingsentschädigungssätze werden ab 1. Mai 2015 erhöht und im Artikel V B neu festgesetzt.
A. LOHNGRUPPEN
einschließlich zusätzlicher Bestimmungen zu der Lohnordnung für das kunststoffverarbeitende Gewerbe.
Lohnordnung für das kunststoffverarbeitende Gewerbe
Lohngruppen: Allgemein
I.
Spezialfacharbeiter nach dem 3. Jahr nach der Auslehre
sind jene Facharbeiter, deren Kenntnisse und Fähigkeiten merklich über denen der Facharbeiter der Lohngruppe II liegen und die aus diesem Grunde als besonders qualifizierte Arbeiter verwendet werden, mit 3 Jahren Praxis.
II.
Facharbeiter nach dem 2. Jahr nach der Auslehre
sind Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung, welche 2 Jahre Praxis nachweisen können.
III.
Facharbeiter nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, mit 1 Jahr Praxis.
IV.
Facharbeiter im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, ohne Nachweis einer Praxis.
V.
Hilfsarbeiter.
  • a)
    deren Beschäftigung eine größere physische Belastung mit sich bringt,
  • b)
    sonstige.
Lohngruppen: Für Absolventen des Lehrberufes „Kunststofftechnik“
Ia.
Kunststofftechniker
Facharbeiter mit positiv abgelegter Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf „Kunststofftechnik“, mit 2 Jahren einschlägiger Praxis.
IIa.
Kunststofftechniker nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung im Lehrberuf „Kunststofftechnik“, welche 1 Jahr einschlägige Praxis nachweisen können.
IIIa.
Kunststofftechniker im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie IIa, ohne Nachweis einer Praxis.
Zusätzliche Bestimmungen zu der Lohnordnung für das kunststoffverarbeitende Gewerbe
1.  Selbständige Maschinenarbeiter
(das sind Arbeitnehmer, die nachweisbar ein Jahr an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt waren, die Schneidewerkzeuge schleifen und einsetzen, die Maschinen einstellen, instand halten, kleine Fehler beheben und in angemessener Zeit nach fachlichen Regeln die an den Maschinen vorkommenden Arbeiten selbständig ausführen können) werden je nach Qualifikation in die Lohngruppe I bis III eingestuft. Es wird einvernehmlich festgestellt, dass sich das Wort "können" in der Definition des selbständigen Maschinenarbeiters nicht nur auf den letzten Halbsatz, sondern auf sämtliche in der Klammer angeführten Merkmale bezieht. Für Maschinenarbeiter findet die Zeitfestsetzung der Lohngruppen II und III keine Anwendung.
Frauen, deren Leistung der der männlichen Facharbeiter entspricht, erhalten den betreffenden Männerlohn.
2.  Lehrlinge
a)
Kleiderpauschale für Lehrlinge
Soweit in einzelnen Betrieben Lehrlingen eine Kleiderpauschale gewährt worden ist, bleibt diese weiterhin aufrecht.
b)
Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 20. Lebensjahres beginnen, sowie Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach der Wehr- oder Zivildienstleistung fortsetzen, erhalten bis zum Ende des 3. Lehrjahres die Lehrlingsentschädigung des 3. Lehrjahres.
3.  Praktikanten
a)
Pflichtpraktikanten
Pflichtpraktikanten sind Schüler und Studenten, die eine im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit verrichten müssen.
Bei erstmaliger Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant gebührt eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Bei Vorlage eines Nachweises für ein bereits absolviertes Pflichtpraktikum gebührt bei jeder weiteren Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr pro Monat.
b)
Ferialarbeitnehmer
Ferialarbeitnehmer sind Schüler und Studenten, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden. Ferialarbeitnehmern gebührt ein Lohn in Höhe von 65% der Lohngruppe IV der jeweils geltenden Lohnordnung.
B. LOHNSCHEMA
Kollektivvertragliche Stundenlöhne im kunststoffverarbeitenden Gewerbe
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
Lohngruppen: Allgemein
I. 10,09
II. 9,62
III. 8,81
IV. 8,49
Va. 8,49
Vb. 8,11
Lohngruppen: Für Absolventen des Lehrberufes “Kunststofftechnik”
I. 10,32
IIa. 9,62
IIIa. 8,81
Kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigungssätze pro Monat im kunststoffverarbeitenden Gewerbe:
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
im 1. Lehrjahr 610,00
im 2. Lehrjahr 810,00
im 3. Lehrjahr 980,00
im 4. Lehrjahr 1.070,00
Für Lehrlinge des Lehrberufes Kunststofftechnik
im 1. Lehrjahr 610,00
im 2. Lehrjahr 810,00
im 3. Lehrjahr 1.080,00
im 4. Lehrjahr 1.360,00


Artikel VI – Lohnordnung
für das Musikinstrumentenerzeugergewerbe (Bundesinnung der Kunsthandwerke, Berufszweige der Musikinstrumentenerzeuger) (LOHNGRUPPEN, LOHNSCHEMA)

Die letztgültigen kollektivvertraglichen Stundenlöhne und die Lehrlingsentschädigungssätze werden ab 1. Mai 2015 erhöht und im Artikel VI B neu festgesetzt.
A. LOHNGRUPPEN
einschließlich zusätzlicher Bestimmungen zu der Lohnordnung für das Musikinstrumentenerzeugergewerbe.
Lohnordnung für das Musikinstrumentenerzeugergewerbe
Lohngruppen
I.
Spezialfacharbeiter nach dem 3. Jahr nach der Auslehre
sind jene Facharbeiter, deren Kenntnisse und Fähigkeiten merklich über denen der Facharbeiter der Lohngruppe II liegen und die aus diesem Grunde als besonders qualifizierte Arbeiter verwendet werden, mit 3 Jahren Praxis.
II.
Facharbeiter nach dem 2. Jahr nach der Auslehre
sind Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung, welche 2 Jahre Praxis nachweisen können.
III.
Facharbeiter nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, mit 1 Jahr Praxis.
IV.
Facharbeiter im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, ohne Nachweis einer Praxis.
V.
Hilfsarbeiter, Portiere und Nachtwächter.
Zusätzliche Bestimmungen zu der Lohnordnung für das Musikinstrumentenerzeugergewerbe
1.  Selbständige Maschinenarbeiter
(das sind Arbeitnehmer, die nachweisbar ein Jahr an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt waren, die Schneidewerkzeuge schleifen und einsetzen, die Maschinen einstellen, instand halten, kleine Fehler beheben und in angemessener Zeit nach fachlichen Regeln die an den Maschinen vorkommenden Arbeiten selbständig ausführen können) werden je nach Qualifikation in die Lohngruppe I bis III eingestuft. Es wird einvernehmlich festgestellt, dass sich das Wort "können" in der Definition des selbständigen Maschinenarbeiters nicht nur auf den letzten Halbsatz, sondern auf sämtliche in der Klammer angeführten Merkmale bezieht. Für Maschinenarbeiter findet die Zeitfestsetzung der Lohngruppen II und III keine Anwendung.
2.  Lehrlinge
a)
Kleiderpauschale für Lehrlinge
Soweit in einzelnen Betrieben Lehrlingen eine Kleiderpauschale gewährt worden ist, bleibt diese weiterhin aufrecht.
b)
Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 20. Lebensjahres beginnen, sowie Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach der Wehr- oder Zivildienstleistung fortsetzen, erhalten bis zum Ende des 3. Lehrjahres die Lehrlingsentschädigung des 3. Lehrjahres.
Diese Bestimmung entfällt für Lehrverhältnisse, die nach dem 1. Juli 2013 begründet werden.
3.  Praktikanten
a)
Pflichtpraktikanten
Pflichtpraktikanten sind Schüler und Studenten, die eine im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit verrichten müssen.
Bei erstmaliger Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant gebührt eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Bei Vorlage eines Nachweises für ein bereits absolviertes Pflichtpraktikum gebührt bei jeder weiteren Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr pro Monat.
b)
Ferialarbeitnehmer
Ferialarbeitnehmer sind Schüler und Studenten, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden. Ferialarbeitnehmern gebührt ein Lohn in Höhe von 65% der Lohngruppe IV der jeweils geltenden Lohnordnung.
c)
Unechte Volontäre
Unechte Volontäre sind Personen, die sich ausschließlich zum Zwecke der Erweiterung und Anwendung von meist theoretisch erworbenen Kenntnissen mit Arbeitsverpflichtung und mit Entgeltanspruch in einem Betrieb betätigen. Kennzeichnend für ein solches Volontariat ist, dass das Ausbildungsverhältnis überwiegend dem Volontär zugutekommt.
Es handelt sich sohin um Personen, die sich aufgrund ihrer schulischen Ausbildung in den Ferien in einem Betrieb betätigen oder nach der abgeschlossenen Ausbildung zwar theoretisch zur Ausübung des jeweiligen Berufes befähigt sind, jedoch ein praktisches Arbeitstraining und somit eine Erweiterung ihres erworbenen Wissens durch eine einschlägige Betätigung in einem Betrieb anstreben.
Sofern diese Umstände bei der Einstellung ausdrücklich festgelegt worden sind, gebühren folgende Vergütungen für eine Beschäftigung:
Wird parallel zur Schulausbildung für Schüler von Schulen für Musikinstrumentenherstellung eine Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden für nicht länger als 2 Monate in einem Betrieb vereinbart, gebührt dafür eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Wird nach Abschluss der Schule mit Absolventen von Schulen für Musikinstrumentenherstellung eine Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden für nicht länger als ein halbes Jahr in einem Betrieb vereinbart, gebührt dafür eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 3. Lehrjahr pro Monat.
B. LOHNSCHEMA
Kollektivvertragliche Stundenlöhne im Musikinstrumentenerzeugergewerbe
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
Lohngruppen:
I. 10,96
II. 10,47
III. 9,53
IV. 9,22
V. 9,22
Kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigungssätze pro Monat:
EURO
1.5.2015 – 30.4.2016
im 1. Lehrjahr 545,96
im 2. Lehrjahr 701,10
im 3. Lehrjahr 849,40
im 4. Lehrjahr 955,32


Artikel VII – Lohnerhöhung mit 1. Mai 2016
Die bis 30.4.2016 geltenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne und Lehrlingsent-schädigungen werden per 1. Mai 2016 für eine Laufzeit von 12 Monaten für alle Mit-gliedsbetriebe der
Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter,
Lohngruppen Ia bis IIIa, I bis Va und die Lehrlingsentschädigungen um 0,4% und Lohngruppe Vb um 0,5%,
Berufszweige der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner in der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, welche dem fachlichen Geltungsbereich dieses Kollektivvertrages unterliegen,
um 0,45%,
Bundesinnung der Kunsthandwerke,
Berufszweige der Musikinstrumentenerzeuger um 0,35%

zuzüglich der prozentuellen Veränderung des VPI 2010 im Vergleich zum Vorjahr erhöht, wobei der Berechnung die Veränderung der von der Statistik Austria ausgewiesenen Werte für die Monate März 2015 bis einschließlich Februar 2016 im Durchschnitt zugrunde gelegt werden.
Die Lehrlingsentschädigungen (Monatswerte) werden für die Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter sodann auf die nächsten 10 EUR aufgerundet.
Die sich dadurch ergebenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden in einer zu diesem Stichtag veröffentlichten Lohnordnung neu festgesetzt.


Artikel VIII – Akkorde, Prämien und Stücklöhne
Die Akkorde, Prämien und Stücklöhne werden per 1. Mai 2015 für eine Laufzeit von 12 Monaten für alle Mitgliedsbetriebe der
Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe, Berufszweige der Tischler um 1,95 %, für die Berufszweige der Holzgestaltenden Gewerbe um 1,75 %,
Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner: (ausgenommen Betriebe, die seit 1.1.2000 Mitglieder der Bundesinnung der Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer sowie der Wagner (seit 11.6.2010 Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner) sind und über eine Gewerbeberechtigung für die Ausübung des Spenglerhandwerks ("Karosseriespengler") oder des Lackiererhandwerks ("Karosserielackierer") verfügen) um 1,95 %,
Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter um 1,95 %,
Bundesinnung der Kunsthandwerke, die den Berufszweigen der Musikinstrumentenerzeuger angehören um 1,85 % erhöht.
Im Zeitraum 1. Mai 2016 bis 30. April 2017 erfolgt für die Mitgliedsbetriebe in den Berufszweigen der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner in der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, welche dem fachlichen Geltungsbereich dieses Kollektivvertrages unterliegen, eine Erhöhung um jenen Prozentsatz, welcher sich aus Artikel VII für die Erhöhung der kollektivvertraglichen Stundensätze der Bundesinnung ergibt.
Im Zeitraum 1. Mai 2016 bis 30. April 2017 erfolgt für die Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter, eine Erhöhung um jenen Prozentsatz, welcher sich aus Artikel VII für die Erhöhung der kollektivvertraglichen Stundensätze für die Lohngruppe I der Bundesinnung ergibt.
Im Zeitraum 1. Mai 2016 bis 30. April 2017 erfolgt für die Mitgliedsbetriebe in der Bundesinnung der Kunsthandwerke, die den Berufszweigen der Musikinstrumentenerzeuger angehören, eine Erhöhung um jenen Prozentsatz, welcher sich aus Artikel VII für die Erhöhung der kollektivvertraglichen Stundensätze der Bundesinnung ergibt.


Artikel IX – Änderung des Rahmenkollektivvertrages


Neuer § 9 d Anrechnung der Karenz im Sinne des MSchG bzw. VKG
§ 9 d wird neu eingefügt und lautet:
§ 9 d Anrechnung der Karenz im Sinne des MSchG bzw. VKG
Für das kunststoffverarbeitende Gewerbe Österreichs gilt bundeseinheitlich:
Die aus Anlass der Geburt des ersten Kindes im Arbeitsverhältnis in Anspruch genommene Karenz im Sinne des MSchG bzw. VKG wird für die Bemessung der Kündigungsfrist, die Dauer der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (Unglücksfall) und das Urlaubsausmaß bis zum Höchstausmaß von 16 Monaten angerechnet.
Dies gilt für Karenzen, die ab 1.5.2015 oder später begonnen haben. Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch eine mindestens dreijährige Dauer des Arbeitsverhältnisses zum Zeitpunkt des Antrittes der Karenz.
Dieses Höchstausmaß gilt auch bei Teilung der Karenz zwischen Mutter und Vater im Sinne des MSchG bzw. VKG für dasselbe Kind oder nach Mehrlingsgeburten.
Die Anrechnung der Karenz im Sinne des MSchG bzw. VKG erfolgt nicht, wenn während dieser Karenz eine Beschäftigung vereinbart wird, für die Dauer dieser Beschäftigung.


Artikel X – Begünstigungsklausel
Bestehende für Arbeitnehmer günstigere Betriebsvereinbarungen bleiben unberührt (§ 23 Ziff. 2 des Rahmenkollektivvertrages).
Den Betrieben wird empfohlen, eine Erhöhung der tatsächlichen Stundenlöhne durchzuführen.
Zur Umsetzung dieser Bestimmung wird eine Schiedskommission eingerichtet. Diese besteht aus dem jeweiligen Bundesinnungsmeister, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz, den jeweiligen Geschäftsführern sowie je zwei Ersatzmitgliedern.
Für alle Mitgliedsbetriebe in den Berufszweigen der Tischler in der Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe gilt
Zur Umsetzung dieser Bestimmung wird eine Schiedskommission eingerichtet. Diese besteht aus dem Bundesinnungsmeister, dem Geschäftsführer und zwei weiteren Mitgliedern der Bundesinnung auf Arbeitgeberseite und dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz, dem Geschäftsführer und zwei weiteren Mitgliedern auf Arbeitnehmerseite sowie je vier Ersatzmitgliedern auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite.


Artikel XI – Wirksamkeitsbeginn und Geltungsdauer
Dieser Kollektivvertrag tritt am 1. Mai 2015 in Kraft und gilt hinsichtlich des lohnrechtlichen Teiles für die Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe bis zum 30. April 2016 und für alle anderen Bundesinnungen bis 30. April 2017.
Nach dem 31. Jänner 2016 sind für die Bundesinnung der Tischler und Holzgestaltende Gewerbe, nach dem 31. Jänner 2017 für die anderen Bundesinnungen, Verhandlungen wegen der Erneuerung des Vertrages aufzunehmen, sofern die Paritätische Kommission dem zustimmt.



Wien, am 21. April 2015
Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe
Komm.Rat Ing. Josef Breiter Mag. (FH) Dieter Jank
Bundesinnungsmeister Geschäftsführer
Bundesinnung der Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner
Erik Paul Papinski Mag. (FH) Dieter Jank
Bundesinnungsmeister Geschäftsführer
Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter
Komm.Rat Hans Prihoda Mag. (FH) Dieter Jank
Bundesinnungsmeister Geschäftsführer
Bundesinnung der Kunsthandwerke
Komm.Rat Hans Joachim Pinter Mag. Jakob Michael Wild
Bundesinnungsmeister Geschäftsführer
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Gewerkschaft Bau-Holz
Abg.z.NR Josef Muchitsch Mag. Herbert Aufner
Bundesvorsitzender Bundesgeschäftsführer

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