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BARS (Rettungs- und zugehörige Sanitätsberufe) / Vorarlberg / Anhang / Lohn/ Gehalt

VII.

Anhang für das Bundesland Vorarlberg

1. Jänner 2019
Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft vida // Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Dieser Anhang beinhaltet die landesspezifischen, dem Anhang vorbehaltenen Bestimmungen des Kollektivvertrages, die einen integrierenden Bestandteil desselben bilden.
A. Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen, die bis zum 31.12.2018 eingetreten und nicht ins neue Gehaltssystem optiert sind


1. Verwendungsgruppenschema
Als Basis gilt das Verwendungs- und Dienstpostenschema für Landes- und Gemeindeangestellte (siehe Punkt 2.), welches die Einstufungen in die Gruppen e/1 bis a/2 und in die Stufen 1 bis 23 vorsieht.
Die Zuordnung der Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen erfolgt immer in die Verwendungsstufe x/1 lt nachstehender Zuordnung. Die Verwendungsstufe x/2 bleibt außerordentlichen Leistungsauszeichnungen vorbehalten.
e/1:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen in Rettungssanitäter-Ausbildung (RS) bzw Hilfskräfte in Lager, Verwaltung
Ausbildungsvoraussetzungen: Erste Hilfe-Kurs (EH), Ausbildung Sicherer Einsatzfahrer bzw Einsatzfahrerinnen (SEF)
d/1:
Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen im Rettungs- und Krankentransportdienst (RKT), Sachbearbeiter bzw Sachbearbeiterinnen in Verwaltung
Ausbildungsvoraussetzungen: EH, SEF, RS, Notfallsanitäter bzw Notfallsanitäterinnen-Ausbildung (NFS), Lehrabschluss
c/1:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen in Führungsfunktionen RKT-Dienst, Leitstellendisponenten bzw Leitstellendisponentinnen, Sachbearbeiter bzw Sachbearbeiterinnen mit Eigenverantwortung im Verwaltungsbereich
Ausbildungsvoraussetzungen: EH, SEF, RS, NFS, Führungskräfteausbildung nach internen Richtlinien des Arbeitgebers bzw der Arbeitgeberin, abgeschl. Fachausbildung
b/1:
Referatsleiter bzw Referatsleiterin, Buchhalter bzw Buchhalterin mit Buchhalterprüfung
Ausbildungsvoraussetzungen: Wie c, Reifeprüfung
a/1:
Geschäftsführer bzw Geschäftsführerin, Mediziner bzw Medizinerin
Ausbildungsvoraussetzung: Fachausbildung, Universitätsstudium

Die Gehaltstabelle der Gemeindebediensteten sieht neben der Verwendungsstufe auch eine Eingliederung nach Alter vor. Dabei zählt das jeweils vollendete Lebensjahr lt. Tabelle. Die Vorrückung erfolgt zu den Stichtagen 01.01. und 01.07. D.h., wer sein Lebensjahr im Zeitraum April - September vollendet, wird mit Stichtag 01.07. in die nächst höhere Stufe vorgereiht; wer sein Lebensjahr im Zeitraum Oktober - März vollendet, wird mit Stichtag 01.01. des folgenden Jahres in die nächst höhere Stufe vorgereiht. Abweichend von § 29 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Teils dieses Kollektivvertrages erfolgt die Einstufung in die Verwendungsgruppen e - c der Gehaltstabelle je nach Lebensjahr nach folgendem Schema:
Nach Vollendung des Lebensjahres in die Gehaltsstufe der jeweiligen Verwendungsgruppe
20. 2
21. 2
22. 3
23. 3
24. 3
25. 4
26. 4
27. 5
28. 5
29. 5
30. 6
31. 6
32. 7
33. 7
34. 7
35. 8
36. 8
37. 9
38. 9
39. 9
40. 10
41. 10
42. 11
43. 11
44. 11
45. 12
46. 12
47. 13
48. 13
49. 13
50. 14
51. 14
52. 15
53. 15
54. 15
55. 16


2. Gehaltstabelle:
Gehalt samt besonderen Zulagen und Teuerungszulagen

gültig ab 1. Jänner 2019

St. Verwendungs- und Dienstpostengruppe
e/1 e/2 d/1 d/2 c/1
1 1.834,06 1.886,77 1.906,62 1.971,77 2.004,13
2 1.874,45 1.931,71 1.971,86 2.042,90 2.076,96
3 1.915,34 1.975,90 2.036,79 2.113,92 2.150,53
4 1.956,40 2.020,95 2.102,07 2.185,20 2.224,55
5 1.996,96 2.065,63 2.167,00 2.260,26 2.285,67
6 2.037,53 2.110,33 2.232,54 2.319,34 2.353,63
7 2.070,30 2.147,26 2.261,70 2.362,33 2.406,12
8 2.102,96 2.183,69 2.298,10 2.419,32 2.459,84
9 2.135,44 2.220,51 2.348,08 2.477,98 2.513,58
10 2.151,83 2.236,91 2.380,54 2.511,75 2.550,29
11 2.167,80 2.254,71 2.413,51 2.546,15 2.586,51
12 2.183,17 2.254,71 2.447,00 2.580,33 2.608,76
13 2.199,45 2.258,64 2.481,69 2.600,35 2.645,59
14 2.215,75 2.277,24 2.516,10 2.634,24 2.681,92
15 2.234,05 2.296,79 2.550,08 2.668,95 2.723,38
16 2.234,05 2.315,51 2.570,12 2.703,02 2.764,54
17 2.238,33 2.334,49 2.604,09 2.736,90 2.805,53
18 2.256,73 2.353,44 2.638,59 2.770,89 2.913,25
19 2.276,17 2.373,58 2.672,37 2.804,89 3.020,67
20 2.303,27 2.401,87 2.719,64 2.852,36 3.137,49
21 2.772,21 2.904,64 3.208,52
22
23
St. Verwendungs- und Dienstpostengruppe
c/2 b/1 b/2 a/1 a/2
1 2.085,25
2 2.166,48 2.276,33 2.392,09
3 2.232,54 2.369,82 2.500,03
4 2.309,94 2.465,70 2.594,19 2.843,34 2.990,12
5 2.401,28 2.562,03 2.702,34 2.965,46 3.126,99
6 2.494,63 2.644,69 2.810,66 3.088,26 3.263,97
7 2.558,09 2.740,97 2.919,32 3.210,34 3.401,01
8 2.607,33 2.836,88 3.026,96 3.340,34 3.545,96
9 2.670,77 2.875,90 3.077,54 3.412,24 3.633,02
10 2.718,23 2.954,82 3.168,16 3.525,76 3.760,83
11 2.765,97 3.034,15 3.247,48 3.639,78 3.888,67
12 2.813,72 3.146,61 3.360,23 3.811,21 4.075,00
13 2.861,14 3.258,69 3.473,54 3.925,35 4.188,44
14 2.908,58 3.371,58 3.587,57 4.038,56 4.302,25
15 2.961,07 3.485,10 3.700,29 4.151,86 4.415,27
16 3.013,91 3.598,59 3.814,28 4.265,38 4.529,08
17 3.066,68 3.712,21 3.927,57 4.379,08 4.642,40
18 3.201,79 3.826,13 4.041,30 4.492,32 4.755,97
19 3.336,44 3.941,68 4.157,48 4.644,31 4.908,22
20 3.481,39 4.061,33 4.277,53 4.805,05 5.068,93
21 3.626,10 4.183,93 4.398,91 4.965,54 5.228,95
22 5.125,85 5.388,93
23 5.286,24 5.549,74

Die Basisgehälter werden jährlich zum 31.12. wie die der Bediensteten des Landes Vorarlberg valorisiert. Die valorisierten Gehälter treten mit 1.1. des folgenden Jahres in Kraft.


3. Zulagen
Folgende Zulagen sind je nach Verwendung für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen des RKT vorgesehen und erhöhen sich analog des Grundgehaltes lt jährlicher Valorisierung durch das Land Vorarlberg (Stand 1.1.2019):
1. Nachtdienstzulage RKT 67,24 pro Dienst
2. Bereitschaftszulage 12 Stunden RKT 43,11 pro Dienst
14 Stunden RFL RKT 50,30 pro Dienst
3. Erschwerniszulage RKT (nicht Verwaltung) 155,73 pro Monat
6. Verwendungszulage I für RKT-Personal bis zum 20. Dienstjahr RKT 82,65 pro Monat
ab dem 21. Dienstjahr RKT 99,89 pro Monat
5. Sonn- und Feiertagszulage RKT 5,28 pro Stunde

Die pauschalierten Erschwerniszulagen basieren auf Durchschnittsberechnungen, in denen auch die Zeiten des Erholungsurlaubes und sonstige Abwesenheiten vom Dienst berücksichtigt sind.
Bei den pauschalierten Zulagen handelt es sich um pauschalierte Nebenbezüge im Sinne der Nebenbezügeverordnung. Sie sind somit nicht sonderzahlungsfähig.
Die Haushalts- bzw Familien- und Kinderzulage wird analog dem Vorarlberger Gemeindebedienstetengesetz gewährt. Die Kinderzulage gebührt bei aktuellem und gültigem Familienbeihilfenbescheid.
Stand 2019
Haushaltszulage bzw Familienzulage 68,91 pro Monat
Kinderzulage für das 1. Kind 78,54 pro Monat
Kinderzulage für das 2. Kind 79,40 pro Monat
Kinderzulage für das 3. Kind 83,87 pro Monat
und jedes weitere Kind 86,88 pro Monat

Haushalts- bzw Familienzulage sowie die Kinderzulage kann nur ein Anspruchsberechtigter pro Haushalt beziehen. Diese beiden Zulagen sind sonderzahlungsfähig.
Hat ein Arbeitnehmer bzw eine Arbeitnehmerin die höchste Vorrückung lt Dienstjahren erreicht, so besteht auf Ansuchen die Möglichkeit, eine Dienstalterszulage lt folgender Tabelle zu erhalten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Dienstalterszulagen:
Verwendungsgruppe — Dienstpostengruppe
Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe
e 1 e 2 d 1 d 2 c 1 c 2 b 1 b 2 a 1 a 2
24,70 27,11 43,28 46,64 60,22 77,04 100,40 105,62 128,57 134,72


4. Überstundenteiler:
Der Überstundenteiler beträgt für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen 1/173.


5. Reisegebührenregelung
Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen werden vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin Reisegebühren vergütet, wenn folgende Umstände eintreten:
Dienstlich angeordnete bzw notwendige Fahrt im Sinne der Aufgabenerfüllung mit dem Privat-PKW, wenn die zurückgelegte Strecke zusätzlich zum Arbeitsweg anfällt bzw den täglichen Arbeitsweg verlängert, werden mit dem amtlichen Kilometergeld von derzeit € 0,42 vergütet.
Wegstrecken zu Außenstellen der Hauptdienststelle werden zur Ableistung der Dienste laut Dienstplan mit dem halben amtlichen Kilometersatz in Höhe von € 0,22 zusätzlich zur normalen Fahrkostenvergütung vergütet, wenn der Kilometeraufwand größer ist als zur Hauptdienststelle.
Reisekosten für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise die Reise bewilligt und das Reisemittel mit dem direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Nächtigungsgebühren für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise die Reise bewilligt und das Quartier mit dem direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Ein voller Tagesverpflegungssatz kommt dann zur Auszahlung, wenn der Aufenthalt außerhalb der Vorarlberger Landesgrenzen mehr als 10 Stunden beträgt und keine Einladung vorliegt. Der Tagessatz in Höhe von € 33,60 wird in 12/12 unterteilt, davon 2/12 für Frühstück, 5/12 für Mittagessen und 5/12 für das Abendessen. Ein teilweiser Tagessatz ist nicht vorgesehen.
B. Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen, die ab 1.1.2019 eingetreten oder mit 1.1.2019 ins neue Gehaltssystem optiert sind
Anforderungswertgruppe Gehaltsklassen RKT RKT Gesundheit Aus- und Weiterbildung Führung Kfm./Admin IKT
15 1 Kfm./Adm. Servicedienste
18 2
21 3
24 4 RKT Rettungssanitäter/innen Kfm./Adm. Sachbearbeitung Allgemein
27 5
30 6 RKT Notfallsanitäter/innen Aus- und Weiterb. Erste Hilfe IKT Support
33 7 RKT Disponent/innen Kfm./Adm. Sachbearbeitung Spezialisiert
36 8
39 9 IKT Systembetrieb
42 10 Aus- und Weiterbildung des Rettungsdienstes Führung III
45 11 Kfm./Adm. Fachbearbeitung
48 12 IKT Systementwicklung
51 13
54 14
57 15 Führung IIB Kfm./Adm. Expert/innen IKT Systemberatung
60 16
63 17 Allgemeinmediziner/innen
66 18
69 19 Führung IIA
72 20 Ärzt. Experten/innen
75 21
78 22
81 23
84 24
87 25
90 26


1. Verwendungsgruppen
a.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion RKT Disponent und Disponentin
Annahme und Weiterleitung der Einsätze des Rettungsdienstes entsprechend ihrer Dringlichkeit, Überwachung und Koordination aller Hilfs- und Rettungseinsätze mit den Krankenhäusern, Funktionsüberprüfung der für das Leitstellenpersonal relevanten Geräte.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus
  • • Selbstständigkeit/Fachkompetenz
7 8 9
1 2 3
Einsatzsachbearbeiter/in im Normaldienst: Weiterleitung und Koordination der Rettungseinsätze Selbstständige Koordination der Leitstelle im Schichtbetrieb, Weiterleitung der Rettungseinsätze Zusätzlich zu Stufe 2: Durchführung anspruchs-voller Aufgaben wie Einsatzleitung, Training/Ausbildung von Mitarbeiter/innen, Entwicklung von Qualitätsstandards
→ Selbstständigkeit/Fachkompetenz
b.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion RKT Notfallsanitäter und Notfallsanitäterin
Qualifizierte Durchführung von Rettungseinsätzen sowie lebensrettender Sofortmaßnahmen, Betreuung von Notfallpatienten/innen, Tätigkeiten entsprechend der Notfallkompetenz. Lenken der Einsatzfahrzeuge, Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und der medizinischen Ausrüstung.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus
  • Fachkompetenz/Aufgabenbereich
6 7 8 9
1 2 3 4
Mitarbeiter/innen in Ausbildung zur Notfallsanitäter/in Selbstständige, eigenverantwortliche Versorgung kranker, verletzter und sonstiger hilfsbedürftiger Personen entsprechend der aktuellen Standards; Zusätzlich zur Stufe 2: Tätigkeiten entsprechend der Berechtigung zur Durchführung von Notfallkompetenzen, z.B. die Verabreichung spezieller Arzneimittel, Venenzugang, Infusion und Intubation (gemäß §10 und 11 Sanitätergesetz) Zusätzlich zur Stufe 3: Vertretung des Leiters in allen Aufgaben der operativen Führung der Dienstelle, fachliche Beratung und Unterweisung von Kollegen/innen
→ Fachkompetenz/Aufgabenbereich
qualifizierte Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen;
Unterstützung des Arztes bei allen notfall- und katastrophen-medizinischen Maßnahmen, Betreuung von Notfallpatient/innen
c.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion RKT Rettungssanitäter und Rettungssanitäterin
Durchführung von Rettungseinsätzen, sowie lebensrettender Sofortmaßnahmen, Lenken der Einsatzfahrzeuge, Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und medizinischen Ausrüstung, Reinigung des Wageninneren von verschmutztem Inventar.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus
  • Fachkompetenz/Aufgabenbereich
4 5
1 2
Rettungssanitäter/innen in Ausbildung, Einsatz im Aufgabengebiet der Rettungssanitäter/innen und/oder Fahrer/innen von Einsatzfahrzeugen Selbstständige, eigenverantwortliche Versorgung kranker, verletzter und sonstiger hilfsbedürftiger Personen entsprechend der aktuellen Standards;
→ Fachkompetenz/Aufgabenbereich
qualifizierte Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen
d.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Gesundheit ärztlicher Experte/ärztliche Expertin
Erstellung von Expertisen zu komplexen, auch kontroversiellen medizinischen Aufgabenstellungen. Übernahme von konzeptionellen Aufgaben, wie Einführung neuer Methoden / Verfahren, Entwicklung von Standards und Prozeduren, was profundes Expert/innenwissen erfordert. Beratung der Geschäftsführung in der strategischen Ausrichtung. Unterweisung von Kolleg/innen in anspruchsvollen medizinischen Themenstellungen.
20
1
Ärztliche Experten/innen
e.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Gesundheit Allgemeinmediziner/Allgemeinmedizinerin
Ärzte/innen mit abgeschlossener Ausbildung zum/zur Allgemeinmediziner/in. Ausführung spezifischer Tätigkeiten, für die keine Fachärzte/innenausbildung erforderlich ist.
Einsatz bei der medizinischen Begleitung von Krankentransporten, als Betriebsärzte/in, Notärzt/in oder Sekundärarzt/in.
17
1
Allgemeinmediziner/innen
f.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Aus- und Weiterbildung des Rettungsdienstes
Vorbereitung und Moderation von Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen für den Rettungsdienst; Abstimmung der Programme auf die Teilnehmerstruktur. In anspruchsvoller Situation auch Organisation, Koordination und Steuerung von Lehrgängen, Evaluierung der Lehrgänge, Überarbeitung und Weiterentwicklung von Lehrgängen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus
  • Wirkungsbreite
10 11
1 2
Selbstständige Vor-bereitung, Durchführung und Moderation von Lehr-gängen für den Rettungsdienst, Anpassung der vorgegebenen Programme an die Teilnehmer /innen Zusätzlich zu Stufe 1: Organisation/Koordination, Evaluierung und Weiter-entwicklung von Lehr-gängen für den Rettungsdienst, fachliche Beratung von Kollegen /innen
→ Wirkungsbreite
g.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Aus- und Weiterbildung Erste Hilfe
Vorbereitung und Moderation von Erste Hilfe Kursen entsprechend detailliert vorgegebener Ausbildungsprogramme.
6
1
Selbstständige Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Erste Hilfe Kursen
h.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Führung IIA
Führungskräfte der zweiten Führungsebene, die ein Referat eigenverantwortlich führen. Das Referat ist direkt einem Geschäftsleiter unterstellt. Neben der Führungsverantwortung ist der Aufgabenbereich maßgeblich durch grundsätzliche Konzeptionen sowie Mitwirkung bei der Festlegung der Geschäftsbereichsstrategie gekennzeichnet.
  • Wirkungsbreite
  • Lösungsart
Lösungsart ↑
Erarbeitung komplexer, vielseitiger Lösungen in Grundsatzfragen 20 21
2b 3
Erarbeitung komplexer Lösungen in bekannten Vorhaben 19 20
1 2a
Bearbeitung eines umfassenden, stark vernetzten Fachbereichs Bearbeitung mehrerer anspruchsvoller Fachbereiche
→ Wirkungsbreite
i.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Führung IIB
Führungskräfte der zweiten Führungsebene, die ein Referat eigenverantwortlich führen. Der Referatsleiter ist direkt einem Geschäftsleiter unterstellt. Ausführung von anspruchsvollen Sachaufgaben, Erarbeitung von Problemlösungen und Expertisen sowie Führungsaufgaben wie Einsatzplanung und überwachung. Insbesondere auch Personalführungsaufgaben wie:
  • Personalbedarfsermittlung im Hinblick auf Erfordernisse der Organisation und absehbaren Personalwechsel: Bedarfsoptimierung in kapazitiver und qualitativer Hinsicht
  • Personalbeschaffung: Mitwirkung bei Ausschreibung, Auswahl und Einführung
  • Personalbetreuung und -entwicklung: Personalbeurteilung, Erkennen von Qualifikation/Fähigkeiten, Mitarbeiter/innengespräch, Förderung, Karriereplanung, Fortbildung, Gehaltsentwicklung
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus
  • Handlungsspielraum
  • Aufgabencharakter
Aufgabencharakter ↑
Aufgaben in einem in der Organisation stark vernetzen Fachbereich 16 17
2b 3
Aufgaben in einem klar abgegrenzten Fachbereich 15 16
1 2a
Grobe Rahmenvorgaben Konkrete Ziele, breiter Handlungsspielraum in der Wahl der Mittel
→ Handlungsspielraum
j.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion Führung III
Direkte Führung von ausführenden Mitarbeitern/innen auf der untersten Führungsebene. Ausführung von Sachaufgaben und täglichen Führungsaufgaben wie Einsatzplanung und -überwachung. Insbesondere auch Personalführungsaufgaben wie:
Personalbedarfsermittlung im Hinblick auf Erfordernisse der Organisation und absehbaren Personalwechsel: Bedarfsoptimierung in kapazitativer und qualitativer Hinsicht
Personalbetreuung und -entwicklung: Personalbeurteilung, Erkennen von Qualifikation/Fähigkeiten, Mitarbeiter/innengespräch, Förderung, Karriereplanung, Fortbildung
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Aufgabenbereich
  • Führungsspanne
Führungsspanne ↑
Direkte Führung von mehr als 40 Mitarbeiter/innen (1) 12 13 14
3c 4b 5
Direkte Führung von 21 bis 40 Mitarbeiter/innen (1) 11 12 13
2b 3b 4a
Direkte Führung von bis zu 20 Mitarbeiter/innen (1) 10 11 12
1 2a 3a
Gleichartige Sachbereiche Mehrere, heterogene Sachbereiche Überschaubarer abgegrenzter Fachbereich
→ Aufgabenbereich
k.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion kfm./adm. Experte/Expertin
Dispositive/konzeptionelle Bearbeitung von komplexen, mitunter auch kontroversen Problemstellungen. Die Aufgaben, Aufträge haben häufig Projektcharakter. In anspruchsvoller Situation auch Entwicklung von Konzepten/Strategien. Erstellung von Entscheidungsgrundlagen nach Prüfung der Sachverhaltsdarstellung. Tiefgreifende Kenntnis der fachspezifischen, gesetzlichen Grundlagen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Lösungsprozess
15 16
1 2a
Erarbeitung von Standardlösungen, Expertisen Erarbeitung von Lösungen/Expertisen mit hohem innovativem, konzeptionellem Anteil
→ Lösungsprozess
l.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion kfm./adm. Fachbearbeitung
Bearbeitung von fallbezogenen, individuellen Aufgabenstellungen innerhalb grober Rahmenvorgaben. Erfordert systematische Kenntnisse der fachspezifischen und gesetzlichen Grundlagen im Fachbereich, auch die Fähigkeit zu analysieren und strukturiert zu recherchieren. Erarbeitung von Analysen und Stellungnahmen, Prüfung von Sachverhalten, Verfassung von Gutachten und Berichten.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Grad der Fachführung
  • Komplexität Fachbereich
Komplexität Fachbereich ↑
Komplex, umfassend vielseitig 12 13
2b 3
Abgegrenzt, überschaubar 11 12
1 2a
Fachliche Betreuung Fachliche Kontrolle, Arbeitsverteilung
→ Grad der Fachführung
m.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion kfm./adm. Sachbearbeitung spezialisiert
Eigenverantwortliche Bearbeitung von fallbezogenen Aufgabenstellungen nach Musterabläufen, Richtlinien, Gesetzen innerhalb von Sachbereichen im Verwaltungsbereich. Abklärungen, standardisierte Analysen, Berichterstattung und Stellungsnahmen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Komplexität Sachbereiche
  • Handlungskompetenz
Handlungskompetenz ↑
Fachliche Betreuung, Unterweisung von KollegInnen 9 10
3b 4
Aktiv: Vorbereitung, Durchführung der Fälle, Abstimmung der Planungen/Disposition auf individuell, wechselnde Situationen 8 9
2b 3a
Reaktiv: vielseitige Ausführungen nach grobem Auftrag 7 8
1 2a
Homogen: mehrere gleichartige Sachbereiche Heterogen: mehrere verschiedenartige Sachbereiche
→ Komplexität Sachbereiche
n.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion kfm./adm. Sachbearbeitung allgemein
Ausführung von Detailarbeiten innerhalb eines Sachgebietes im Verwaltungsbereich: Formularbearbeitung, Detailabklärungen, Erteilung von Routineauskünften usw.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Einsatzspektrum
  • Handlungsspielraum
Handlungsspielraum ↑
Aktive Bearbeitung: Eigenständige Fest-legung in Ausführungen (Optimierung) 5 6
2b 3
Reaktive Bearbeitung: Klare, eng gesteckte Richtlinien/Vorgaben 4 5
1 2a
Einzelne Stammaufgaben Breites Aufgabenspektrum
→ Einsatzspektrum
o.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion kfm./adm. Servicedienste
Ausführung von einfachen Routinearbeiten im Verwaltungsbereich.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Auftragscharakter
  • Selbstständigkeit
Selbstständigkeit ↑
Eigenständig 2 3
2b 3
Erhält Unterstützung, Überprüfung 1 2
1 2a
einzelne Aufträge – kein Eingriff in Arbeitsabläufe Stammaufträge – Anpassung Arbeitsabläufe im Rahmen dieser Aufgaben
→ Auftragscharakter
p.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion IKT Systemberatung
Analyse betrieblicher Abläufe, Entwicklung von Konzepten und Vorgaben. Verantwortung für gesamte Umsetzung (inhaltlich, technisch, organisatorisch ...). Implementierung; großteils Projektarbeit.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Innovationsgrad
15 16
1 2
Großteils konventionelle Prozesse, Adaptierungen nach konkreten Zielen Neugestaltung von Prozessen nach generellen Zielen
→ Innovationsgrad
q.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion IKT Systementwicklung
Entwicklung, Betreuung, Implementierung und Customizing von IT-Systemen: überwiegend in Projektarbeit. Eigenverantwortliche Bearbeitung von umfassenden Problemstellungen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Projektumfang
12 13
1 2
Teilsysteme Gesamtsysteme
→ Projektumfang
r.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion IKT Systembetrieb
Einsatzplanung, Administration, Organisation des operativen IT-Betriebes, Prozessoptimierung, Konzeption von Ablaufroutinen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Aufgabencharakter
  • Fachführung
Fachführung ↑
Arbeitsverteilung, Kontrolle, Mitarbeiter/innen-instruktion 10 11
2b 3
Fachliche Betreuung anderer Mitarbeiter/innen 9 10
1 2a
Vielseitige Aufgaben nach eindeutigen Richtlinien, Gewohnheit oder Erfahrung Anspruchsvolle Aufgaben, Analyse, profunde Fachkenntnisse
→ Aufgabencharakter
s.)  Modellstellenportfolio zur Modellfunktion IKT Support
Help-Desk-Unterstützung der IT-Benutzer. Installation von Programmen, Einrichten von PCs. Bearbeitung von fallbezogenen Problemstellungen nach Musterabläufen, (genauen) Richtlinien innerhalb des Aufgabengebietes. Inkl. dazu erforderlicher Erörterungen und Abklärungen mit Benutzern (Anwendertipps) usw.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
  • Kommunikationspartner
6 7
1 2
Routinepartner Fachlich anspruchsvolle Partner
→ Kommunikationspartner


2. Gehaltsschema

Gehaltsklasse Gehaltsstufe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Stellenwert bis
1 15 1.592,24 1.681,25 1.755,43 1.799,94 1.829,59 1.844,45 1.844,45 1.844,45 1.844,45 1.844,45 1.844,45 1.844,45
2 18 1.663,17 1.756,39 1.834,14 1.880,77 1.911,86 1.927,41 1.927,41 1.927,41 1.927,41 1.927,41 1.927,41 1.927,41
3 21 1.756,01 1.854,84 1.937,19 1.986,60 2.019,55 2.052,48 2.052,48 2.052,48 2.052,48 2.052,48 2.052,48 2.052,48
4 24 1.862,02 1.967,21 2.054,89 2.107,47 2.142,54 2.177,60 2.177,60 2.177,60 2.177,60 2.177,60 2.177,60 2.177,60
5 27 1.966,85 2.078,40 2.171,37 2.227,15 2.264,33 2.301,49 2.320,07 2.320,07 2.320,07 2.320,07 2.320,07 2.320,07
6 30 2.072,98 2.191,00 2.289,35 2.348,35 2.387,70 2.427,05 2.446,69 2.446,69 2.446,69 2.446,69 2.446,69 2.446,69
7 33 2.212,48 2.338,98 2.444,36 2.507,60 2.549,77 2.591,93 2.613,02 2.634,09 2.634,09 2.634,09 2.634,09 2.634,09
8 36 2.316,21 2.449,04 2.559,72 2.626,16 2.670,43 2.714,71 2.758,99 2.781,14 2.803,26 2.803,26 2.803,26 2.803,26
9 39 2.443,98 2.584,62 2.701,82 2.772,13 2.819,01 2.865,87 2.912,77 2.959,64 2.983,08 3.006,52 3.006,52 3.006,52
10 42 2.562,35 2.710,20 2.833,42 2.907,37 2.956,63 3.005,97 3.055,79 3.105,57 3.155,34 3.180,24 3.205,12 3.205,12
11 45 2.698,86 2.881,00 3.011,56 3.116,69 3.169,24 3.221,81 3.274,36 3.326,92 3.379,48 3.405,78 3.432,05 3.458,32
12 48 2.826,03 3.045,57 3.211,01 3.321,32 3.404,05 3.486,78 3.541,94 3.597,11 3.624,67 3.652,24 3.679,82 3.707,39
13 51 2.994,31 3.287,00 3.462,62 3.579,67 3.667,51 3.726,05 3.784,57 3.843,13 3.901,66 3.960,18 3.989,48 4.018,73
14 54 3.156,14 3.461,60 3.651,22 3.788,15 3.897,02 3.989,48 4.062,04 4.127,59 4.186,10 4.238,78 4.286,74 4.330,07
15 57 3.385,55 3.722,61 3.930,95 4.083,09 4.202,49 4.299,63 4.383,89 4.457,64 4.522,00 4.579,37 4.632,02 4.681,15
16 60 3.666,43 4.030,44 4.257,49 4.422,51 4.551,26 4.658,94 4.749,07 4.827,49 4.898,87 4.960,91 5.018,27 5.069,76
17 63 3.947,35 4.351,14 4.600,44 4.783,02 4.925,79 5.044,00 5.144,67 5.231,29 5.308,53 5.378,74 5.441,96 5.499,30
18 66 4.251,65 4.696,39 4.973,79 5.175,11 5.333,10 5.463,01 5.574,23 5.671,36 5.756,79 5.834,03 5.903,10 5.967,46
19 69 4.610,96 5.094,36 5.395,13 5.612,82 5.784,88 5.927,69 6.048,25 6.152,42 6.246,02 6.329,12 6.405,19 6.474,27
20 72 4.963,25 5.498,13 5.829,36 6.070,48 6.261,24 6.416,91 6.550,35 6.666,22 6.769,22 6.860,49 6.943,61 7.020,84
21 75 5.338,95 5.927,69 6.294,02 6.559,71 6.769,22 6.936,58 7.088,73 7.216,31 7.328,67 7.430,50 7.522,95 7.606,05
22 78 5.719,34 6.350,09 6.742,30 7.027,86 7.251,41 7.436,34 7.593,17 7.730,11 7.851,84 7.960,68 8.059,00 8.149,13
23 81 6.075,15 6.762,18 7.188,21 7.498,38 7.743,00 7.943,14 8.115,20 8.263,82 8.396,10 8.514,30 8.620,78 8.719,12


3. Zulagen
Folgenden Zulagen sind je nach Verwendung für Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen des RKT vorgesehen und erhöhen sich analog des Grundgehaltes lt. jährlicher Valorisierung (Stand 1.1.2019)
1. Nachtzulage € 67,24 pro Dienst
RKT
2. Bereitschaftszulage
12 Stunden RKT € 43,11 pro Dienst
14 Stunden RFL € 50,30 pro Dienst
3. Sonn- und Feiertagszulage € 5,28 pro Stunde
Es wird eine Kinderzulage gewährt, sofern eine aktuell gültige Bestätigung über den Familienbeihilfenbezug vorgelegt wird. Für die Zeiten eines Zivil- oder Präsenzdienstes des Kindes wird ebenfalls die Kinderzulage ausbezahlt. Unterbrechungen bis zu drei Monaten für die Zeit zwischen Berufs-/Schulausbildung und Präsenz-/Zivildienst unterbrechen die Kinderzulage nicht. Das Höchstalter des Kindes für die Gewährung der Kinderzulage während der Berufs-/Schulausbildung beträgt 25 Jahre.
Stand 2019
Kinderzulage für das 1. Kind € 78,54 pro Monat
Kinderzulage für das 2. Kind € 79,40 pro Monat
Kinderzulage für das 3. Kind € 83,87 pro Monat
und jedes weitere zu berücksichtigende Kind € 86,88 pro Monat
Die Kinderzulage kann nur ein Anspruchsberechtigter bzw eine Anspruchsberechtigte pro Haushalt beziehen.


4. Überstundenteiler
Der Überstundenteiler beträgt für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen 1/173.


5. Reisegebührenregelung
Arbeitnehmern bzw. Arbeitnehmerinnen werden vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin Reisegebühren vergütet, wenn folgende Umstände eintreten:
Dienstlich angeordnete bzw. notwendige Fahrten im Sinne der Aufgabenerfüllung mit dem Privat-PKW, wenn die zurückgelegte Strecke zusätzlich zum Arbeitsweg anfällt bzw. den täglichen Arbeitsweg verlängert, werden mit dem amtlichen Kilometergeld von derzeit € 0,42 vergütet.
Wegstrecken zu Außenstellen der Hauptdienststelle werden zur Ableistung der Dienste laut Dienstplan mit dem halben amtlichen Kilometersatz in Höhe von € 0,22, zusätzlich zur normalen Fahrkostenvergütung, vergütet, wenn der Kilometeraufwand größer ist als zu Hauptdienststelle.
Reisekosten für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise diese bewilligt und das Reisemittel mit dem direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Nächtigungsgebühren für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise diese bewilligt und das Quartier mit dem direkt Vorgesetzten definiert wurde.
Ein voller Tagesverpflegungssatz kommt dann zur Auszahlung, wenn der Aufenthalt außerhalb der Vorarlberg Landesgrenzen mehr als 10 Stunden beträgt und keine Einladung vorliegt. Der Tagessatz in Höhe von € 33,60 wird in 12/12 unterteilt, davon 2/12 für Frühstück, 5/12 für Mittagessen und 5/12 für das Abendessen. Ein teilweiser Tagessatz ist nicht vorgesehen.

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