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KV-Infoplattform

KV-Verhandlung Baunebengewerbe: Bis zu Plus 3,1 Prozent

Bau-Sozialpartner erzielen Lohnabschluss in erster Runde

In der Lohnrunde zwischen der Gewerkschaft Bau-Holz und dem Baunebengewerbe einigten sich die Sozialpartner auf Plus 3,1 Prozent für alle Betriebe, welche nicht dem Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) unterliegen.

Für BUAG-Betriebe wurden Lohnerhöhungen von mindestens 2,5 bis 3,1 Prozent vereinbart. Parallel dazu wurde ein Überbrückungsmodell zur Erreichung der Schwerarbeitspension mit Finanzierung durch die Arbeitgeber ausverhandelt. Mit dessen rascher Umsetzung wird der Gesetzgeber nun befasst.

Verhandlungsleiter Gewerkschaft Bau-Holz Chef Abg. z. NR Josef Muchitsch: „Diese KV-Runde für insgesamt 32.000 Beschäftigte in 14 verschiedenen Kollektivverträgen war eine große Herausforderung. Besonders schwierig gestaltete sich die Zustimmung der Dienstgeber zur Finanzierung eines Überbrückungsmodells für Schwerarbeiter.”

Änderungen und Verbesserungen im Rahmenrecht wurden ebenfalls vereinbart. Dazu zählen die Neuregelung der Entgeltfortzahlung bei Arztstunden und eine bargeldlose Auszahlung von Lohnansprüchen. Eine Parallelverschiebung bei den Ist-Löhnen, eine Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen, Zulagen und Vergütungen wurden ebenfalls fixiert. Mit den Neuregelungen bei Aufwandsentschädigungen und Arbeitszeiten wird eine Arbeitsgruppe befasst.

„Mit diesem Abschluss sichern wir in wirtschaftlich angespannten Zeiten mindestens das Realeinkommen für unsere Beschäftigten und deren Familien. Nach dem Abschluss im Bauhauptgewerbe mit 90.000 Beschäftitgen und nun dem Baunebengewerbe mit 32.000 Beschäftigtenhaben zwei wichtige Branchen positiv abgeschlossen. In den nächsten Wochen folgen noch die Holz- und Sägeindustrie und die Stein- und Keramische Industrie sowie das Holz- und Kunststoffgewerbe“, so Muchitsch abschließend.

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