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Metall-KV: GPA-djp und PRO-GE fordern Bewegung bei Arbeitszeit

Neues Arbeitszeit-Modell nur bei Aufrechterhaltung des einheitlichen Kollektivvertrages

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp signalisieren unter bestimmten Voraussetzungen Bewegung bei der Arbeitszeit. Die beiden Gewerkschaften präsentierten am 16. Mai einen weitreichenden Lösungsvorschlag zur Arbeitszeitregelung in der Metallindustrie. Das Modell sieht neben erweiterten Spielräumen für betriebliche Arbeitszeitgestaltung einen Ausgleich für besonders belastende Arbeit vor.

Einheitlicher Kollektivvertrag ist Voraussetzung

Grundvoraussetzung ist die Aufrechterhaltung des erfolgreichen einheitlichen Kollektivvertrags Metallindustrie und Bergbau. "Das weitreichende Modell kann nur dann umgesetzt werden, wenn alle Fachverbände im Herbst am Verhandlungstisch Platz nehmen. Dieses Verhandlungsangebot gilt für die gesamte Metallindustrie und nicht für einzelne Arbeitgeberverbände", sagen Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE, und Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp.

Eigeninteressen und Streitigkeiten zurückstellen

Der Vorschlag besteht aus zwei Teilen: Ausdehnung der Durchrechnungszeiträume und Zeitguthaben sowie ein neuer zusätzlicher Zeitzuschlag für die Beschäftigten mit besonders belastenden Tätigkeiten. "Das Modell kann ein wichtiger Beitrag zur Standort- und Beschäftigungssicherung werden. Es liegt aber ausschließlich an den Fachverbänden, Eigeninteressen und Streitigkeiten zurückzustellen und an einen gemeinsamen Verhandlungstisch zurückzukehren", betonen Wimmer und Proyer.

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